Montag, 29. Oktober 2018

Jubiläum

Dieses Jahr feiere ich ein Jubiläum. Oktober 1998 war die Zeit, in der ich anfing Dudelsack zu spielen. Seit dem sind 20 Jahre ins Land gezogen.

7 Jahre braucht es, bis man ein Dudelsackspieler ist... lol! Nach 20 Jahren habe ich noch nicht das Gefühl, annährend da zu sein, wo es mal hinführen könnte.

Ich möchte an dieser Stelle nicht komplett ausführen, warum ich anfangen wollte Dudelsackspielen zu lernen. Die Kurzfassung: Nachdem ich mir intensiv zwei Platten mit Dudelsackmusik angehört hatte ("Proud Heritage" von den Black Watch und "La Zampogna" von Unbekannt, eine Sammlung verschiedener europäischer Dudelsackmusiken), wollte ich das auch lernen. Der ausschlaggebende Punkt war, wie sollte es auch anders sein, der Sound.

Weitestgehend autodidaktisch habe ich 1998 angefangen, mit dem MacEge Lehrbuch und einer Blockflöte. Das Internet hatte damals noch nicht so seine Verbreitung wie heute. Die Netzwerke waren schwerer zu knüpfen. Man musste sich noch Kataloge besorgen und dann bei Oliver T., Michael, H., MacEge oder direkt in Schottland mit Brief oder telefonisch bestellen (mit Scheck oder Überweisung). Informationen über die Szene und die neusten Produkte erhielt man über den MacEge Rundbrief oder die Infozeitung der BAG e.V.
Meine Mutter las in einem Zeitungs-Inserat(!), dass jemand zwei Dudelsäcke zu verkaufen hätte, keine drei Dörfer weiter. Ich fuhr hin, sah sie mir an, hatte keine Ahnung und kaufte einen, inklusive Koffer und Practice Chanter für umgerechnet 600,-€. Viel Geld für mich damals als Schüler. Es stellte sich später allerdings als ein sehr hochwertiges und gutes Instrument heraus (ein D. Naill mit hervorragenden Drones, die mittlerweile an eine Schülerin von mir übergegangen ist). Bei meinem ersten Besuch in Breuberg lernte ich den Herrn kennen, der das zweite Instrument erworben hatte. Die Welt ist klein.

Die ersten Monate dudelte ich vor mich hin, bis eine Bekannte mir die Kontaktdaten von Benedikt G. in Wiesbaden gab (woher auch immer sie die hatte). Ich meldete mich bei ihm und nahm meinen ersten Unterricht. An dieser Stelle vermischen sich die Erinnerungen und ich kann sie nicht chronologisch eindeutig einordnen. Dann im Sommer 1999 nahm ich an der Sommerschule Breuberg teil, in einem Kurs mit David J. Kein Jahr später meinte Benedikt, ob ich nicht Lust hätte, auf einem Wettbewerb mitzuspielen. Keine Ahnung wieso, aber ich meldete mich wirklich an.

2000 in Ludwigshaven, BAG Competition. Erster (wirklicher) Kontakt mit der Szene. Manfred D. nickte mir grüßend zu (ich hatte bei ihm kurz zuvor einen elektronischen Chanter bestellt), ich schaute hinter mich, wen er denn gemeint haben könnte. Peinlich. Ich gewann sämtliche zweite Plätze in meinem Level und war danach angefixt. Es gab etwas, indem ich scheinbar gut war. Schönes Gefühl. Ob das langfristig so gut gewesen war, weiß ich nicht. Competitions sind ein sehr zweischneidiges Schwert.

Am 9.11.01 (ich erinnere mich gut an den Tag, da in es Wiesbaden eine US Army Base gab, die in heller Aufruhr war, ich aber erst später erfahren habe, was denn eigentlich los war) sah ich Benedikt das letzte mal als Lehrer (so habe ich das in Erinnerung).

2002 traute ich mich Peter Brinckmann zu kontaktieren, zwecks Unterricht. Trauen, weil er einen sehr strengen Eindruck auf mich machte. In diesem Jahr hatte ich ihn dreimal gesehen und je 3 Stunden Unterricht gehabt. Und ich habe das erste mal kapiert, was ich denn überhaupt hier mache. Diese 9 Stunden waren bis dato (und eigentlich auch bis heute noch) das wertvollste, was ich an Unterricht hatte. Dann, Februar 2003, ist er an Krebs gestorben. Eine kurze Vita findet man hier: http://www.bagev.de/peter-brinckmann-1951-2003-vater-der-deutschen-piping-szene/

Seit 2002 bin ich einmal jährlich für eine Woche ans College of Piping in Glasgow gefahren. Wobei ich das erste mal am Pipingcenter war, was mir nicht so gut gefallen hat. Der Unterricht dort war eher unpersönlich und distanziert. Das Ambiente und die Leute am College war/waren viel familiärer und gemütlicher. Mittlerweile sind beide Institute fusioniert.
Da es zu dieser Zeit noch kein Skype gab und das Internet immer noch in den Kinderschuhen steckte, habe ich eine Lektion über "Tution by Tape" genommen. Man nahm ein paar Stücke auf eine Audio-Kassette(!) auf, schickte diese ans College of Piping und bekam auf die B-Seite Instruktionen und Kommentare vom Lehrer dort aufgenommen und dann zurückgeschickt.

Peter Brinckmann vermittelte mich allerdings vor seinem Tod noch an Martin K., der im gleichen Jahr in Braemar die Goldmedaille gewonnen hat und somit der erste Deutsche gewesen ist, der in Schottland einen wichtigen Preis gewonnen hat. Martin hielt damals in Weikersheim jährlich einen Workshop mit Arthur Gillies. 2003 war ich dort. Leider war es auch das letzte mal mit Arthur, denn er verstarb im gleichen Jahr. Stattdessen organisierte Martin die Arthur Gillies Memorial Competition (die erste CPA Competition in Deutschland, auch wenn ich damals noch nicht verstanden habe, was das bedeutet), inklusive einiger kleiner Workshops bei den Judges der Competition. Auf diesen Events lernte ich Andy H. und Bernd M. näher kennen.

Die damalige Szene war überschaubar. Es kamen natürlich immer wieder neue Spieler hinzu, aber im Advanced/Former Winner Bereich, waren es immer die Gleichen. Namen, die man heute nicht mehr oder höchst selten noch hört, die damals eine Konstante bei den Wettbewerben waren: Dr. Andy F., Andy H., Bernd M., Benedikt G., Stefan R. der Ältere, Stefan R. der jüngere und seine Freundin (Lara, Laura?), Klaus L. (der heute Trebsen organisiert), Mark S., Jan T. M., Thomas S., Christian G., Stefan W. und die kleine Anna K., die heute (nicht mehr so klein) die erfolgreichste deutsche Wettbewerbsspielerin in Schottland ist. Sollte ich jemanden vergessen haben... sorry.

2007 begann ich mit Andy H. den Nachwuchs der HDPD zu unterrichten und spielte selbst in der Band für 2 Jahre mit. Das war sehr nett, aber ich musste für mich feststellen, dass das Spielen in einer Band nicht mein Ding ist. Etwa in diesem Jahr fand ich es an der Zeit, mich neu einzukleiden und bestellte mir einen maßgeschneiderten Kilt. Ebenfalls in diesem Jahr wollte ich mein Instrument wechseln und eine antique Pipe haben. Ich kontaktierte das College of Piping und die vermittelten mir eine Henderson aus den 1930ern. Nicht viel später verkaufte Andy H. einen Sheepskinbag, den ich ihm abnahm. Das war ein Aha-Erlebnis. Das erste mal in meinem Leben, dass ich nicht mehr als zweimal in 30 Minuten nachstimmen musste. Seit dem kommt mir nichts anderes mehr unter den Arm.
Ich kann mich nicht genau an den Zeitraum erinnern, aber es muss um 2007 herum gewesen sein, wo ich den Schriftführerposten in der BAG e.V. annahm. Genau in der Zeit, wo es sich herrausstellte, dass der damalige Kassenwart die BAG um (ich weiß nicht mehr genau) ca. 10.000 € betrogen hat. Dieser Fall ist heute noch nicht vom Tisch. Nach zwei Jahren legte ich das Amt nieder und ließ mich wieder 2018 zur Wahl des 2. Vorsitzenden aufstellen, wurde aber nicht gewählt. Das ist ok.

In der Zeit zwischen 2003 und 2008 ungefähr war der einzige Unterricht, den ich genoss, einmal im Jahr die Woche am College of Piping (CoP). Ca. 2008 hatte ich Unterricht bei Robert Wallace über Skype. Nach einem dreiviertel Jahr musste ich diesen abbrechen, da ich einfach nicht verstand, was er von mir wollte. Wir gingen den Pibroch „Lament for Donald of Laggan“ durch und ich kam mit dieser Stopuhr Mentalität nicht klar (diese Note länger, aber nicht zu lang, stop, das war zu kurz, nur ein bisschen länger... etc) außerdem, sang er mir Passagen vor. Ich meinte dann, diese so auch zu spielen, was wohl nicht der Fall war, denn Robert war nicht zufrieden... Zeit mich umzuorientieren. Ich nahm ebenfalls eine Auszeit vom Wettbewerbsspielen. Ich beschloss Thomas Zöller eine Chance zu geben und besuchte seine Akademie und buchte dort Unterricht. Ich meinte zu ihm, dass ich auch Erfahrung im Unterrichten hätte, falls er noch jemanden bräuchte. Kein Jahr später war ich in der Dudelsack-Akademie freiberuflich angestellt. Eine Festanstellung 2011 folgte. Seit dem bin ich hauptberuflich Dudelsack-Lehrer.

2010 erwarb ich die Pipe meines verstorbenen Lehrers Peter Brinckmann von seinem Sohn. Dies hatte was jedi-mäßiges. Der Schüler übernimmt das Lichtschwert seines Lehrers... Das finde ich sehr romantisch. Die Pipe ist allerdings sehr tief im Pitch und heutzutage eigentlich nicht wirklich spielbar. Ich überlege, sie weiterzuverkaufen.
Um diese Zeit suchte ich wieder nach anderen Inputquellen und stieß auf Jori C. aus den USA. Dort buchte ich Skypelessons und begann wieder mit Wettbewerben, 2014 das erste mal in Schottland. Ich gewann in Perth den 2. Platz im Piobaireachd C-Grad. Nicht schlecht für das erste mal.

2015 erwarb ich von Martin K. zwei MacDougal Pipes und legte die Henderson zur Ruhe. Martin hing ich immer an den Lippen. Egal was er sagte/sagt, seine Worte hatten/haben für mich immer Gewicht und ich betrachte ihn als meinen Mentor in Sachen Sound.

2014 bis 2017 spielte ich jährlich in Schottland auf den Games. Irgendwo stand ich immer auf einer Preisliste, aber es waren nie einschlägige Erfolge.

2018: In diesem Jahr habe ich eine Auszeit von den Competitions genommen und das erste mal seit 6 Jahren meinen Urlaub wo anders verbracht. Skandinavien.... auch schön.
Ich habe Lust wieder auf schottischen Highland Games zu spielen, weiß aber nicht, wann mich die Muße packt dafür zu üben. Denn nach 20 Jahren wird man die Competition Type Stücke einfach überdrüssig. Ich benötige etwas Abstand. Da ich das Instrument unterrichte, haben meine Finger eigentlich nie Pause und so ist die Gefahr des „Einrostens“ eher gering.

Im Oktober habe ich an einem Hörbuch als Leser und Bläser mitgewirkt, dass irgendwann demnächst rauskommen soll. Für dieses Projekt konnte ich in Mannheim Aufnahmen für dieses Buch in einem professionellen Tonstudio machen lassen (der Kommentar meines Stiefvaters dazu: "Klingt das dann besser?" XD). Darüber hinaus habe ich eine Aufnahme-Session geschenkt bekommen (als Dankeschön für die Mitwirkung an dem Buch), in der ich quasi meine eigene CD aufnehmen lassen kann. Wann ich dies in Anspruch nehme, weiß ich noch nicht, da ich mich dafür vorbereiten muss.

Die Quintessenz nach 20 Jahren Dudelsack: Man hat viel erlebt, Englisch gelernt, viele Leute kennengelernt und kurioses erlebt. Man hat sein Gehör entwickelt, Singen gelernt, seine Feinmotorik geschult und generell ein Feingefühl für den eigenen Körper entwickelt. Jaja, klingt sehr esoterisch, is aber so.

Bin gespannt was die kommenden 20 Jahre bringen.

Einen ganz besonderen Dank schulde ich der ganzen Familie v.B., denen ich in meiner Anfangszeit gehörig auf die Nerven gegangen sein muss, und sie haben es geduldig, ohne zu Murren ertragen... Dankeschön!

Peine 2018 Review

Mit etwas Verspätung, ein Review des Peine HG, Mai 2018. Aber lieber zu spät als niemals:

20 Jahre Peine Highlandgathering, ein Jubiläum. Ich hatte die Ehre, die Grad 4 und 5 Events zu judgen. Fünf Events galt es zu judgen und ca. 50 Spieler zu bewerten. Die grobe Schnittmenge der Spieler hatte ein ähnliches Niveau, spielerisch wie instrumenten technisch. Das Wetter war hochsommerlich. Es durfte somit kein Grund für Feuchtigkeitsprobleme bei den Instrumenten gegeben haben.

Was die Instrumente betrifft, konnte ich beobachten, dass bei vielen die Top-Hand zu hoch gestimmt war. Das kann zwei Gründe haben:
1.) Der Chanter ist auf die Band abgestimmt. Bands halten das HA in der Regel etwas höher, als Solospieler. Aber ein Groß der Teilnehmer kommt aus dem Bandbereich. Hier wäre es zu überlegen, ob es nicht Sinn machen würde, sich für solche Events einen Solochanter zu besorgen.
2.) Nervosität. Wenn man nervös ist, erhöht man unbewusst den Spieldruck, was die ohnehin schon sehr hohe Top-Hand noch weiter in die Höhe treibt.
Dann gab es einige Spieler, deren Chanterreed zu weich ist. Dies, in Kombination mit Nervosität, was zu festerem Drücken führt, bringt die Bottom-Hand-Notes zum Quietschen oder Gurgeln.

Alle Teilnehmer, mit Ausnahme von einer, waren nicht in der Lage ihre Drones zu stimmen. Das halte ich den G5 und G4 Spielern nicht vor. Es ist nur eine Beobachtung.
Die Drones bilden nicht nur ein Hintergrundgeräusch, sondern müssen aufeinander und auf den Chanter gestimmt sein, um so die Harmonien zu den Melodienoten bilden zu können.
Es gab ab und an den Versuch auf der Bühne nachzustimmen, was ich diesen Teilnehmern hoch anrechne (was letzten Endes aber nicht wertungsrelevant war). Dennoch habe ich das Gefühl, dass manche Spieler, auch welche, die schon länger dabei sind, nicht wissen, worauf sie hören müssen, wenn sie die Pfeife (nach-)stimmen. Hier wäre ein Besuch beim Lehrer oder bei jemandem, der ihnen zeigen und erklären kann, worauf sie beim Stimmen achten müssen, nochmals hilfreich.

Spielerisch bewegte sich alles in einem recht homogenen Bereich. Was ich beobachten konnte, sind typische Unsauberkeiten in der Technik. Allen voran das/die Low Gs bei den Bottomhandmovements wie Grips und Throw on D. Das LG (beim Grip oftmals das Zweite) wird gerne verschluckt. Oder die Gracenotes sind in dem Movement nicht alle zu hören bzw. nicht gleichmäßig. Hier wäre Arbeit an der Konstanz notwendig. Nicht nur ein Grip muss funktionieren, sondern alle in dem Stück.

Bei Doublings ist es oft so, dass die Spieler die Gracenotes zu schnell hintereinander spielen. Das führt zur Überlappung der Gracenotes. Die Verzierung wird somit unsauber. Hier hilft es das Doubling zu öffnen, heißt, langsam und kontrolliert alle Gracenotes aktiv und bewusst nacheinander zu spielen, die in dem Movement vorkommen.

Des Weiteren wurden kurze (Übergangs-) Noten (16tel/32tel) oft zu kurz gespielt. Hier wäre eine „Öffnung“ ebenfalls wünschenswert. Kurz, aber nicht zu kurz, sondern deutlich hörbar.

Beim MSR war es bei einigen so, dass nicht verstanden wurde, wie man die Übergänge zu den einzelnen Liedern gestaltet. Während man die Pause zwischen March und Straths. großzügiger gestalten kann, darf diese beim Übergang zum Reel nicht zu üppig ausfallen. Ebenfalls ein Punkt, der mit Erfahrung kommt, aber auch durch Zuhören bei höher gradierten Spielern und Austausch mit dem eigenen Lehrer verbessert werden kann.

Sonst gibt es weiter nichts anzumerken, außer vielleicht einer Fehleinteilung in Grad 5. Dieser Spieler hätte locker einen Grad höher antreten können. Und es gab ein Missverständniss der Regeln. „March mind. 2 Teile“ bedeutet entweder einen zweiteiligen March à la „Highroad to Gairloch“ oder einen mehrteiligen March. Es müssen aber immer alle Teile gespielt werden.

Einen Tag nach dem Wettbewerb ist mir aufgefallen, dass ich auf den Critsheets der Teilnehmer oft eine Formulierung verwendet habe, die zu Missverständnissen führen kann. Ich war mir zu dem Zeitpunkt aber nicht bewußt, dass man es anders verstehen kann. Es geht um die Formulierung „drones off“. Eigentlich heißt das übersetzt „Drones aus“. Man könnte also meinen, dass die Drones nicht liefen. Was ich eigentlich meinte, war und eine korrekte Formulierung wäre gewesen: „drones out of tune“.
Ich hoffe, die Teilnehmer wissen das zu interpretieren. Da ich ja nicht taub bin und Spieler und ich wissen, dass die Drones liefen, macht die Bemerkung „drones aus“ ja auch keinen Sinn.
Aber warum schreibe ich solch eine Bemerkung auf den Sheet bei einem Grad, wo es nur natürlich ist, dass die Spieler noch nicht die Fähigkeit haben, die Pipe zu stimmen? Als Erinnerung daran, dass auch hier Arbeit notwendig ist. Die Arbeit am Sound ist genauso wichtig und nimmt oft genauso viel Zeit in Anspruch wie die Arbeit an der Fingertechnik.

Eine persönliche Anmerkung meinerseits, die nicht direkt auf das Teilnehmerfeld in Peine zurückzuführen, sonderen eher genereller Natur ist:
Was mich etwas stört, ist die Wettbewerbsphilosophie mancher Teilnehmer, die hier in Deutschland öfter zu beobachten ist. Man spiele ja sowieso nur oder hauptsächlich für den Crit-Sheet.

Man spielt aber auf einem Wettbewerb um zu gewinnen oder zumindest, um seine bestmögliche Performance darzubieten. Das, wofür man (hoffentlich) die letzten Wochen geübt hat.

Der Judge ist nicht da, um Sheets zu schreiben, sondern um Performances zu bewerten und einzuordnen/-sortieren. Sheets schreiben kann auch der Lehrer.

Ein Sheet hat sowieso nur geringe Aussagekraft. Meist weiß man ja, woran es hapert. Man kann als Judge nur oberflächliche Tips geben, aber nicht in die Tiefe gehen. Dafür ist die Comp.-Plattform auch nicht da.

Man muss sich aufnehmen und dann die Aufnahme mit dem Lehrer durchgehen mit zur Handnahme des Sheets, um wirklich was aus der Sache herausziehen zu können.

Montag, 8. Oktober 2018

Tonstudio 2018

Letzen Samstag war ich in Mannheim im Tonstudio von Jan Kalt, um mit der Tanja Köhler ein Hörbuch ("Das Jahr als ich anfing Dudelsack zu spielen" von T.K.) aufzunehmen. Meine Rolle dabei, als Bläser und Leser. Das Buch hat nur vordergründig was mit Dudelsackspielen zu tun. Die Zielgruppe sind allerdings nicht die Dudelsackspieler dieser Welt, sondern die +40er, da es sich eigentlich um einen Ratgeber handelt, zur Veränderung des Lebens, und der Dudelsack dort nur den Rahmen bietet, nicht aber die Hauptrolle spielt.

Jan, Jan und die Tanja




Recording some tunes.



Die Finger sehen schneller aus als sie sind ;)

Mittwoch, 12. September 2018

Datenfuck

Ich habe es endlich geschafft eine Datenschutzerklärung und ein Impressum hier in den Blog einzubinden. Wehe es liest sich nicht jeder, der hier die Seite besucht, diesen Scheiß durch!

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Mittwoch, 7. März 2018

D. Naill

Ich habe neulich einen kleinen Schatz erworben. Wobei ich sagen muss, dass der Schatz eher mich gefunden hat, als ich ihn. Ein mir unbekannter Pfeifer, der allerdings mit Martin Kessler in Kontakt war, von dem ich wiederum die MacDougall Sets erstehen konnte, kam auf mich zu und fragte, ob ich wen kennen würde, der Interesse an einem ältern D.Naill Chanter ABW mit handgravierter Silbersole hätte. Natürlich kannte ich jemanden. Mich. Ich bin immer interessiert an so etwas. Was meiner Haushaltskasse nicht sehr gut tut. Aber was soll man machen.

Natürlich ist es immer ein Risiko ein Instrument zu kaufen, das man vorher nicht ausprobieren konnte. Da ich nun aber selbst schon seit geraumer Zeit Naill spiele,verschiedene Naill Chanter aus verschiedenen „Epochen“ in der Hand hatte und die Chanter aus dieser Zeit (End 1990er) eigentlich sehr gut sind, habe ich zugeschlagen. Wobei die Silbersole, ich würde sagen, 50% vom Preis ausmacht. Die Sole ist handgraviert und laut Whitney, der diesen für seinen Lehrer verkauft hat, von Hardie montiert (ich hoffe, ich habe da nichts falsch verstanden, ist aber auch nicht weiter wichtig).

D. Naill Chanter. Ja, das ist ein Toneprotector.

Der Chanter kam unbeschädigt bei mir an. Ich habe als erstes mein aktuelles Reed genommen, welches ich in meinem andern Naill Chanter in Benutzung habe und ihn gleich mal ausprobiert, nur um dann ernüchtert festzustellen, dass das F flach ist. Hm... ein anderes Reed probiert, gleiches Problem. Scheiße. Ein Drittes genommen und siehe da, alles passt. Komisch. Der Chanter scheint sehr wählerisch zu sein, mit welchem Reed er gespielt werden will.

Nach ein paar Sessions mit dem Chanter, muss ich sagen, er hat seinen ganz eigenen Charme. Ich musste ihn natürlich feintunen (bin immer noch nicht fertig damit) und er selbst musste sich wahrscheinlich auch erst mal aklimatisieren. Die Problemnoten E und C waren zu hoch. Das B ist für meinen Geschmack etwas zu tief (was für Naill Chanter aus der Zeit aber typisch zu sein scheint). Jedoch kommt das B mit etwas mehr Druck, als ich es für bequem empfinde. Das gleiche gilt für das HA. Oder kurz zusammengefasst: Der Chanter benötigt mehr Druck als ich es für angenehm empfinde und gewohnt bin. Aber das ist ja kein Nachteil, zumal mir sowieso nachgesagt wird, dass ich unterblase. Das HG ist... naja.... HG eben.... schwer zu bekommen, sprich in Tune zu kriegen. Wie gesagt, an dem Feintuning arbeite ich noch.


Handgravierte Silbersole, Thistle-Motiv.
Der Sound ist sehr speziell, wie ich finde. Für einen Solo-ABW-Chanter ist er, trotz eines relativ weichen Reeds, sehr crisp in der unteren Hand (LG), was optimal ist. In der oberen Hand werden die Töne weicher, ohne an Brillianz zu verlieren. Das HA gefällt mir sehr gut.
Der Gesamtklang würde ich als weich und süffig charakterisieren. Der Chanter harmoniert mit den MacDougall Drones sehr gut. Dennoch erkennt man das Alter des Chanters an seinem Pitch (LA ca. 473hz). Dieser ist deutlich tiefer als das neuere Modell (BJ ca 2012), was ich habe (LA ca. 477hz). Also gut 4hz Differenz. Dies wird mir in einem Wettbewerbsumfeld wahrscheinlich eher zum Nachteil werden.


Ich habe es bisher nicht geschafft mit diesem Chanterein Video aufzunehmen. Werde das aber nachholen. Allein schon um Whitney zu zeigen, wie er klingt. Wann, weiß ich allerdings nicht.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Reeds

Worauf achtet der Top-Dudelsackspieler bei der Reedauswahl? Kann ich nicht beantworten, ich bin kein Top-Dudelsackspieler. Aber ich kann sagen, worauf ich achte bzw. in all den Jahren gelernt habe bei der Reedauswahl zu achten. Es gibt drei Punkte, die ein Reed erfüllen muss, damit es den Weg in meine Pipe findet:

1. Stabil im Ton
2. Wenig Druck
3. Guter Klang

1. Stabil im Ton bedeutet, es sollte sich relativ schnell warmspielen lassen und schnell „setteln“. Wenn man die Pipe beiseite legt, sollte sich das Reed in der Zeit wenig bis gar nicht verstimmen. Töne sollten stabil im Klang sein, d.h. Tiefes G darf nicht schnarren, hohes G und F müssen leichte Druckschwankungen verzeihen können.

2.Ein Reed, das gut klingt, aber bei dem einem der Kopf platzt, wenn man es anspielt, bringt ebenso wenig wie ein Reed, das super leicht zu spielen ist aber bei allen Tönen zickt (quietscht, Doppelton, etc.).

3. Das ist natürlich erstmal subjektiv. Die hohen Töne dürfen nicht dünn klingen. Der Sound muss „breit“/voll sein.

Im Idealfall bekommt man alle drei Punkte in einem. Zu priorisieren sind aber vor allem Punkt eins und zwei.

Bagpipes of the World


Jedes Land hat seinen Dudelsack!

Freitag, 27. Oktober 2017

Leder

Ein Schüler von mir spielte seit beginn einen Kunststoffsack. Nach dem er endlich einen für ihn bequemen Bag gefunden hat, wurde dieser an der Naht undicht. Er hatte noch Garantie und konnte ihn umtauschen. Der zweite Bag wurde nach einem halben Jahr ebenfalls an dieser Stelle undicht und da hatte er keinen Bock mehr auf einen Dritten dieser Marke. Ich konnte meinen Schüler überreden einen Sheepskinbag auszuprobieren, gleich mit dem schlechten Gewissen, dass der Bag sehr teuer ist, alle Jahre ausgetauscht werden und man ihn selbst einbinden muss. Erwischt man die falsche Größe wird es gleich teuer oder man spielt mit eben der suboptimalen Größe für 1-2 Jahre, was auch nicht wirklich gut ist. Wir haben meine Erfahrungswerte genommen und einen Bag in einer "customized"-Größe bestellt (L31,5"xB9,5"). Wir haben lange probiert, wo das Mundstück am besten sitzt (der Vorteil beim Ledersack, dass man das vorher ausprobieren kann) und dann den Bag eingebunden.

Eine Woche später frage ich meinen Schüler, was er denkt und sein Kommentar war:
"Ich weiß nicht, warum ich mich solange mit einem Kunststoffbag abgequält habe."
Der Bag habe die optimale Form und Stabilität unterm Arm, da käme die "Plastiktüten" nicht ran.

Soviel dazu.