Oh NEINNN.... Ich hab's getan. Jahrelang gesträubt und nun doch gemacht.
Ich habe mir mit vollem Bewusstsein ein Synthetic-Bag besorgt... Schande über mein Haupt.
Es wird einer von diesen roten Rossbags (Ja! Mit Kanister.)
Der Hauptgrund für diese Schandtat: Wenn man 2 Sets Pipes zu bedienen hat, kommt halt meist einer immer zu kurz. D.h. einer liegt dann halt auch mal 2-3 Wochen rum. In dieser Zeit trocknet der Bag aus, dann muss man vor dem Spielen wieder den Sack dichten und in der Zwischenzeit trocknet der andere Bag wieder aus. Dies war ich leid. Für meine Zweitpipe gibt es einen Kunststoffbag, so dass ich diese halt auch mal ne Weile liegen lassen und dann ggf. nach 2 Wochen wieder aufnehmen und drauf losspielen kann, ohne das ganze Dichtprozedere vorher.
Verschiedene Sorgen bereiten mir Kopfzerbrechen: Bisher waren meine Erfahrungen mit Kunststoffbags nicht so dolle. Der Bannatyne z.B. schluckt irgendwo Luft. Auch wenn er komplett dicht ist, hat man das Gefühl irgendwo eine vierte Bordun laufen zuhaben.
Die reinen Kunststoffsäcke liegen zu dem echt beschissen im Arm, wie eine Einkaufstüte. Gut dagegen helfen die Hybridsäcke mit Lederhülle, so einer ist der Rossbag.
Aber das was mir am meisten Sorgen bereitet ist die Position der Blowpipe, deren Stutzen meist nicht in dem Winkel angelegt, dass das Mundstück gut im Mund liegt, so dass es die Anschaffung einer Gelenkblowpipe erfordert...
Gut das sind Vorurteile, die es zu bestätigen oder zu widerlegen gilt.
Der Bag ist noch nicht da. Sobald ich ihn getest habe, schreibe ich hier mal einen kurzen Bericht drüber.
Montag, 18. Februar 2013
Freitag, 15. Februar 2013
MacDonald of Kinlochmoidart No. 2
Das Ergebnis von drei Tagen Stòras Òran: Es ist die canntaireachd Version des obengenannten Stücks. Ich habe die Silben beigefügt zum Mitsingen. Allan hat uns das Stück gezeigt und in einem anderen Kurs haben wir den Canntaireachd dazu gesungen.
In dem Video ist allerdings nur die Urlar zu hören.
In dem Video ist allerdings nur die Urlar zu hören.
Montag, 11. Februar 2013
Stòras Òran 2013
Stòras Òran (Liederschatz; SÒ), die Winterwerkstatt der Dudelsack-Akademie ging 2013 in die 7. Runde. SÒ versucht die gälische (Lied- und Sprach-)Kultur mit der Musik (nicht nur) des Dudelsacks zu verbinden. So gibt es morgens einen Einführungskurs in die gälische Sprache bei Michael Klevenhaus aus dem Deutschen-Zentrum für Gälische Sprache und Kultur in Bonn. In weiteren Kursen mit Michael werden gälische Lieder gesungen (Poirt a Buil/ Walk- und Arbeitsliederlieder oder Baladen) und ein weiterer Kurs bringt direkt den Dudelsack mit der Stimme zusammen.
Jelena Haramis Tanzleiterin (cert.) für Folklore des DBT und geprüfte Lehrerin für Irish Step und Ceili (W.I.D.A. TCRG). Sie bringt den Schülern u.a. Highland Fling und Reels bei, was für den Spieler wichtig ist um die Musik (Strathspeys/Reels) besser zu verstehen. Aber auch Nicht-Piper dürfen tanzen ;)
Da die Dudelsack-Akademie aber auch Mittelalterlichen Dudelsack unterrichtet, gibt es auch ein breites Angebot in diese Richtung. Lehrer ist Brian Haase von der MA-Band "Fabula".
Bei Guido Plüschke kann man die irische Rahmentrommel (Bodhran) erlernen.
Thomas Zöller und Allan MacDonald sind für die Schotten-Fraktion zuständig und unterrichten Atemtechnik, Light Music des 19. Jhd., Jigs&Reels, Slow Airs, Piobaireachd und Canntaireachd (letzteres in Korelation zueinander, sprich die Stücke, die in der Cant.-Klasse gesungen wurden, wurden dann in der Piobd.-Klasse auf dem Instrument gespielt).
Wert wird vor allem auf die Oral-Aurale-Vermittlung gelegt. Wenn es irgend wie geht, wird auf Noten verzichtet und durch Zuhören, Zusehen und Nachspielen/-singen gelernt.
Der Ort, an dem das alles in 3,5 Tagen stattfindet, ist das schöne Gebäude, der BASA in Neu-Anspach, das auch als Unterkunft für alle dient.
In den Abendstunden bleibt genug Zeit für Sessions, Fachsimpeleien oder einfach gemütliches Beisammensein bei einem schönen Glas Single Malt.
Die Vielzahl an Instrumenten, die die Leute mitbringen und spielen, ist jedesmal wieder schön zu hören.
Jelena Haramis Tanzleiterin (cert.) für Folklore des DBT und geprüfte Lehrerin für Irish Step und Ceili (W.I.D.A. TCRG). Sie bringt den Schülern u.a. Highland Fling und Reels bei, was für den Spieler wichtig ist um die Musik (Strathspeys/Reels) besser zu verstehen. Aber auch Nicht-Piper dürfen tanzen ;)
Da die Dudelsack-Akademie aber auch Mittelalterlichen Dudelsack unterrichtet, gibt es auch ein breites Angebot in diese Richtung. Lehrer ist Brian Haase von der MA-Band "Fabula".
Bei Guido Plüschke kann man die irische Rahmentrommel (Bodhran) erlernen.
Thomas Zöller und Allan MacDonald sind für die Schotten-Fraktion zuständig und unterrichten Atemtechnik, Light Music des 19. Jhd., Jigs&Reels, Slow Airs, Piobaireachd und Canntaireachd (letzteres in Korelation zueinander, sprich die Stücke, die in der Cant.-Klasse gesungen wurden, wurden dann in der Piobd.-Klasse auf dem Instrument gespielt).
Wert wird vor allem auf die Oral-Aurale-Vermittlung gelegt. Wenn es irgend wie geht, wird auf Noten verzichtet und durch Zuhören, Zusehen und Nachspielen/-singen gelernt.
Der Ort, an dem das alles in 3,5 Tagen stattfindet, ist das schöne Gebäude, der BASA in Neu-Anspach, das auch als Unterkunft für alle dient.
In den Abendstunden bleibt genug Zeit für Sessions, Fachsimpeleien oder einfach gemütliches Beisammensein bei einem schönen Glas Single Malt.
Die Vielzahl an Instrumenten, die die Leute mitbringen und spielen, ist jedesmal wieder schön zu hören.
Brian (an der Trommel, leider nicht im Bild) und ich am "wummern" ;) (Foto by J. Haramis)
Montag, 21. Januar 2013
Das Problem "Gehirn"
Das Problem beim Dudelsackspielen besteht nicht nur darin, die Stücke auswendig zu können, sondern auch sein Repertoir auswendig zu kennen...
Montag, 14. Januar 2013
Hamburg Wintercompetition 2013
Als Dudelsackspieler kommt man rum. So habe ich mir dieses Jahr mal ein verlängertes Wochenende in Hamburg erlaubt und mir neben der Teilnahme an der BAG Wintercomp. auch die Stadt angesehen. Kalt wars, aber schön.
Die Veranstaltung hat viel Spaß gemacht. Die Location war schön, das Catering und die Organisation hervorragend. Lob an Hans Grothusen und sein Team. Auch eine Lob an die Judges [Craig Muirhead (ScottishPower) und Alasdair Henderson (Inveraray & District), die den ganzen Tag gesessen und uns zugehört und bewertet haben. Am Sa. Abend nach der Comp. haben beide noch ein Recital gegeben. In gemütlicher Atmosphäre und bei echt gutem Essen und dem obligatorischen Glas Bier traf man sich zum "Meet and Greet" nach der Veranstaltung im nahegelegen Restaurant "Einstein".
Die Comp. selbst lief für mich recht befriedigend. Die Erfolge von Xanten 2012 konnte ich ausbauen, auch wenn es diesmal nicht für eine Erstplatzierung reichte. Die Ausbeute sieht wie folgt aus:
2. Platz: Hornpipe/Jig-Advanced (Man from Skye/ Allan MacPherson of Mosspark)
3. Platz: M/S/R- Advanced (Hugh Kennedy/ Ewe wi' the crooked Horn/ Lt.Cl.D.J.S. Murray)
3. Platz: Piobaireachd-Open (The End of the Great Bridge)
4. Platz: 6/8 March-Open (Mrs. Lilly Christy/ Cock o' the North)
Angemerkt werden muss vielleicht, dass ich beim Piobaireachd-Event hinter Anna Kummerlöw und Craig Martin lag, beides Former Winner und auch international recht erfolgreich. Generell war das Advanced-Feld sehr stark (das gilt auch für die anderen Level, da hat sich einiges getan die Jahre). So viele gute Spieler. Mit einer Platzierung im MSR hatte ich nicht gerechnet.
Generell kann ich sagen, ich weiß, woran ich zu arbeiten habe. Da ist noch Platz nach oben. In 2 Monaten ist die BAG-Comp. in Friedberg. Mit etwas Konzentration und Vorbereitung lassen sich die aktuellen Ergebnisse sicherlich ausbauen.
Die Veranstaltung hat viel Spaß gemacht. Die Location war schön, das Catering und die Organisation hervorragend. Lob an Hans Grothusen und sein Team. Auch eine Lob an die Judges [Craig Muirhead (ScottishPower) und Alasdair Henderson (Inveraray & District), die den ganzen Tag gesessen und uns zugehört und bewertet haben. Am Sa. Abend nach der Comp. haben beide noch ein Recital gegeben. In gemütlicher Atmosphäre und bei echt gutem Essen und dem obligatorischen Glas Bier traf man sich zum "Meet and Greet" nach der Veranstaltung im nahegelegen Restaurant "Einstein".
| Craif Muirhead beim Recital |
Die Comp. selbst lief für mich recht befriedigend. Die Erfolge von Xanten 2012 konnte ich ausbauen, auch wenn es diesmal nicht für eine Erstplatzierung reichte. Die Ausbeute sieht wie folgt aus:
2. Platz: Hornpipe/Jig-Advanced (Man from Skye/ Allan MacPherson of Mosspark)
3. Platz: M/S/R- Advanced (Hugh Kennedy/ Ewe wi' the crooked Horn/ Lt.Cl.D.J.S. Murray)
3. Platz: Piobaireachd-Open (The End of the Great Bridge)
4. Platz: 6/8 March-Open (Mrs. Lilly Christy/ Cock o' the North)
| Die Judges (Alasdair und Craig). |
Generell kann ich sagen, ich weiß, woran ich zu arbeiten habe. Da ist noch Platz nach oben. In 2 Monaten ist die BAG-Comp. in Friedberg. Mit etwas Konzentration und Vorbereitung lassen sich die aktuellen Ergebnisse sicherlich ausbauen.
| That's me. |
Mittwoch, 2. Januar 2013
Eigenkompositionen
Im BAG-Forum läuft zur Zeit ein Thread über Eigenkompositionen. Dort habe ich bereits 2 meiner Stücke veröffentlicht, will aber die Gelegenheit nutzen und diese auch hier posten:
Hier ein Pibroch aus dem Jahr 2003...
Falls der Link nicht funzt, bitte melden.
https://www.dropbox.com/s/4068mm1gibmbiul/pibroch.pdf
Und hier die Soundfile dazu (nur der Ground):
https://www.dropbox.com/s/djxxdo8funp4296/Lament%20for%20the%20Sctst.WMA
Und noch einer. Die Geschichte hierzu: Die Melodie kam mir auf dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg, ich widmete diese Melodie unserm Eichhörnchen, das so fleißig in unserm Garten die Nüsse sammelt :)
https://www.dropbox.com/s/lnel9mcji2lysto/Squirrel%20Jig.pdf
Hier die Soundfile:
https://www.dropbox.com/s/yqbmia5yvx91zi2/Squirrel.WMA
Hier ein Pibroch aus dem Jahr 2003...
Falls der Link nicht funzt, bitte melden.
https://www.dropbox.com/s/4068mm1gibmbiul/pibroch.pdf
Und hier die Soundfile dazu (nur der Ground):
https://www.dropbox.com/s/djxxdo8funp4296/Lament%20for%20the%20Sctst.WMA
Und noch einer. Die Geschichte hierzu: Die Melodie kam mir auf dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg, ich widmete diese Melodie unserm Eichhörnchen, das so fleißig in unserm Garten die Nüsse sammelt :)
https://www.dropbox.com/s/lnel9mcji2lysto/Squirrel%20Jig.pdf
Hier die Soundfile:
https://www.dropbox.com/s/yqbmia5yvx91zi2/Squirrel.WMA
Freitag, 30. November 2012
First Time
The first time I heard Piobaireachd, it didn't make any sense to me. Now I know, it doesn't make any sense, anyway.
Donnerstag, 29. November 2012
World Online Piping&Drumming Championchips 2012
Die World Online Piping&Drumming Championchips sind rum. Es gab 450 Teilnehmer aus 18 Ländern und allen Kontinenten.
Meine bescheidene Bilanz:
2. Platz Hornpipe (Man from Skye)
3. Platz 6/8 March (Cock o' the north)
3. Platz Piobaireachd (The little Spree)
5. Platz Jig (The Curlew)
5. Platz A.G. Mem. Comp. 2/4 March (Lord Alexander Kennedy)
6. Platz MSR (Lord Alexander Kennedy; Lady Louden; A. C. MacGregor)
In der Gesamtwertung konnte ich den 4. Platz machen. Deutschland liegt in der Ländergesamtwertung auf Platz 8 von 18 (was aber auch einfach an der Teilnehmerzahl liegen könnte ;) Meinen 2. Platz Hornpipe kann man hier begutachten:
Meine bescheidene Bilanz:
2. Platz Hornpipe (Man from Skye)
3. Platz 6/8 March (Cock o' the north)
3. Platz Piobaireachd (The little Spree)
5. Platz Jig (The Curlew)
5. Platz A.G. Mem. Comp. 2/4 March (Lord Alexander Kennedy)
6. Platz MSR (Lord Alexander Kennedy; Lady Louden; A. C. MacGregor)
In der Gesamtwertung konnte ich den 4. Platz machen. Deutschland liegt in der Ländergesamtwertung auf Platz 8 von 18 (was aber auch einfach an der Teilnehmerzahl liegen könnte ;) Meinen 2. Platz Hornpipe kann man hier begutachten:
Samstag, 24. November 2012
Keltisches in der deutschen Wirtsstube
Heute abend gabs eine Konzert der "Fat Lazy Dogs" (bei denen spielen 4 Schüler der Dudelsack-Akademie in Hofheim) in Schwanheim in einer Ur-Deutschten Kneipe (Namen vergessen, Schande über mein Haupt). Eine sehr nette Athomsphäre war das, fast wie in einem Pub in Schottland oder Irland. Das Roastbeef war zwar kalt, das Bier warm, die Musik zu leise ;) Aber das hat nicht die gute Stimmung getrübt. Ein sehr schöner Abend.
Montag, 19. November 2012
Reedmaking progress
Ich habe neulich ein Bassdrone-Reed für eine Borderpipe gemacht. Es war das erste und es funktioniert einwandfrei! Ich hatte keine Vorlage und habe rein aus Intuition die Maße genommen. Die Pipe, in der das Reed gespielt wird ist eine Garvie-Borderpipe (von Nigel Richards, Edinburgh) in A. Ich habe lediglich das Gefühl, dass das Canereeds etwas mehr Luft schluckt als das Plastikreed, was im Moment noch drinn ist. Bei Gelegenheit werde ich eine Video auf Youtube setzen. Hier das Reed:
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