Mein Arbeitsplatz in der Dudelsack-Akademie. Aber auch natürlich ein Platz der persönlichen künstlerischen Entfaltung :)
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
Krampf
Es ist schon ein Krampf mit diesem Instrument. Jede einzelne Komponente dieses Teils scheint Einfluss auf den Gesamtklang zu haben. An sich ja keine neue Erkenntnis, doch traf sie mich heute das erstmal so richtig und trat mir klar vor die Augen.
Ich habe einen Satz Kinnaird-Reeds besorgt, diese in meine Henderson (mit Sheepskin Bag) eingebaut und musste feststellen, dass ich mit diesen keinen so stabilen Ton hinbekomme wie mit den Ezeedrones. Die Reeds reagierten recht stark auf Druckschwankungen.
Dann habe ich sie wieder ausgebaut und in meine Hardie gesteckt (Synthetik-Bag ohne Watertrap/MCS). Hier komplett anderes Ergebniss: Absolut stabil im Ton. Jedoch:
Das C und das E zu hoch! Kein Problem kann man ja abtapen. Nach dem Abtapen spaßeshalber zum Vergleich die Selbie-Reeds reingebaut und bämm! waren das C und das E deutlich zu tief...
Reeds wieder gtauscht und alles war wieder in Ordnung. Sehr merkwürdig. Der Test lief in einem Sinclair Chanter mit Shepherd Reed.
Auf Breuberg haben wir einen Vortrag von Bruce Hitchings gehört, der in diesem meinte, dass die Drone-Reeds einfluss auf den Chanterklang haben. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das nur bedingt nachvollziehen, muss aber nun gestehen, dass dem wohl so ist.
Das Problem nun bei der ganzen Geschichte ist: Aus all den verfügbaren Komponenten (Bag, Chanterreed, Dronereeds, Chanter) die Kombination zu finden, die aus der Pipe den besten Sound rausholt...
(siehe auch Kommentare)
Ich habe einen Satz Kinnaird-Reeds besorgt, diese in meine Henderson (mit Sheepskin Bag) eingebaut und musste feststellen, dass ich mit diesen keinen so stabilen Ton hinbekomme wie mit den Ezeedrones. Die Reeds reagierten recht stark auf Druckschwankungen.
Dann habe ich sie wieder ausgebaut und in meine Hardie gesteckt (Synthetik-Bag ohne Watertrap/MCS). Hier komplett anderes Ergebniss: Absolut stabil im Ton. Jedoch:
Das C und das E zu hoch! Kein Problem kann man ja abtapen. Nach dem Abtapen spaßeshalber zum Vergleich die Selbie-Reeds reingebaut und bämm! waren das C und das E deutlich zu tief...
Reeds wieder gtauscht und alles war wieder in Ordnung. Sehr merkwürdig. Der Test lief in einem Sinclair Chanter mit Shepherd Reed.
Auf Breuberg haben wir einen Vortrag von Bruce Hitchings gehört, der in diesem meinte, dass die Drone-Reeds einfluss auf den Chanterklang haben. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das nur bedingt nachvollziehen, muss aber nun gestehen, dass dem wohl so ist.
Das Problem nun bei der ganzen Geschichte ist: Aus all den verfügbaren Komponenten (Bag, Chanterreed, Dronereeds, Chanter) die Kombination zu finden, die aus der Pipe den besten Sound rausholt...
(siehe auch Kommentare)
Montag, 14. Oktober 2013
Competition Saison 2013/2014
Nach über 10 Jahren (ich weiß ja auch nicht warum das so lange gedauert hat) konnte ich mich 2013 gut in den deutschen Wettbewerben behaupten (inkl. 1. Platz im MSR in Xanten). Nach bewilligtem Antrag beim Soloboard der BAG (www.bagev.de), spiele ich nun ab 2014 im Former Winner Level der deutschen Wettbewerbe.
Die Vorbereitungen laufen. Arbeit am Sound, Fingertechnik und den Stücken: 3 MSRs, 3 HP/Jigs, 3 6/8s, 3 Piobaireachd.
Ich bin guter Dinge und freue mich auf den ersten Event 2014, das "Northernmeeting" in Hamburg.
Die Vorbereitungen laufen. Arbeit am Sound, Fingertechnik und den Stücken: 3 MSRs, 3 HP/Jigs, 3 6/8s, 3 Piobaireachd.
Ich bin guter Dinge und freue mich auf den ersten Event 2014, das "Northernmeeting" in Hamburg.
Buchmesse 2013
So kommt man auch mal gratis in den Genuss der Frankfurter Buchmesse. Durfte im Rahmen der Asterix-Band 35-Präsentation für den Egmont Verlag auf der Buchmesse spielen und die beiden Autoren jeweils zu Ihren Signier-/Interview Stunden geleiten. Der neue Band spielt in Schottland.
Montag, 7. Oktober 2013
Na toll -.-
Jetzt hab ich ein neues Layout und wollte dabei gar kein neues...
Echt, da klickt man nur was an und schon ist alles anders... Aber man kennt es ja nicht anders von den Seiten, die mit Google zusammenhängen. Man bekommt immer was aufs Auge gedrückt, wenn man nicht ganz vorsichtig ist....
Mal sehen, was ich noch ändern kann.
Echt, da klickt man nur was an und schon ist alles anders... Aber man kennt es ja nicht anders von den Seiten, die mit Google zusammenhängen. Man bekommt immer was aufs Auge gedrückt, wenn man nicht ganz vorsichtig ist....
Mal sehen, was ich noch ändern kann.
Dienstag, 17. September 2013
Über das Spielen von (zu) harten Reeds
Man stößt immer wieder auf die Philosophie "Harte-Reeds" sind die besten. Sie bieten den besten, vollsten und stabilsten Ton. Schüler kommen zu mir, sind verwirrt, weil sie von jemandem gesagt bekommen haben, man müsse möglichst harte Reeds spielen oder verstehen nicht, warum sie nicht ordentlich auf der Pipe spielen können, was letztlich an zu harten Reeds liegt. Steckt man ihnen dann ein leichtes Reed rein, ist das für sie ein Wow-Erlebnis, auf einmal lässt sich die Pipe spielen.
Was nützt einem ein voller stabiler Klang, wenn man ihn nicht spielen kann? Ein hartes Reed führt unweigerlich zu Verspannungen im Drück-Arm, was wiederum Auswirkungen auf die Hand/Finger hat. Auch gesundheitstechnisch kann es, m.E., nicht gut sein, wenn man soviel Druck aufbauen muss, dass einem der Kopf platzt.
Zum Argument "stabilerer Ton": Wer den Ton mit einem leichten Reed nicht stabil halten kann, muss dringend an seiner Atemtechnik arbeiten!
Dass ein hartes Reed zu einem besseren Ton führt, kann widerlegt werden am Beispiel Donald MacPherson, einem, wenn nicht gar DER beste Spieler des letzten Jahrhunderts. Sein Pipesound galt als Ultimum. Und wenn man Videos von ihm sieht, kann man erkennen, dass er keine harten Reeds spielt. Er benötigt kaum Anstrengung, um die Pipe am laufen zu halten, hat auch keine komischen Auswucherungen am Hals oder an den Wangen, wenn er bläst (was bei manchen Spielern durch zu starke Belastung des Gewebes herrührt). Aber schaut selbst, er haucht fast nur in seine Pipe ;)
Was nützt einem ein voller stabiler Klang, wenn man ihn nicht spielen kann? Ein hartes Reed führt unweigerlich zu Verspannungen im Drück-Arm, was wiederum Auswirkungen auf die Hand/Finger hat. Auch gesundheitstechnisch kann es, m.E., nicht gut sein, wenn man soviel Druck aufbauen muss, dass einem der Kopf platzt.
Zum Argument "stabilerer Ton": Wer den Ton mit einem leichten Reed nicht stabil halten kann, muss dringend an seiner Atemtechnik arbeiten!
Dass ein hartes Reed zu einem besseren Ton führt, kann widerlegt werden am Beispiel Donald MacPherson, einem, wenn nicht gar DER beste Spieler des letzten Jahrhunderts. Sein Pipesound galt als Ultimum. Und wenn man Videos von ihm sieht, kann man erkennen, dass er keine harten Reeds spielt. Er benötigt kaum Anstrengung, um die Pipe am laufen zu halten, hat auch keine komischen Auswucherungen am Hals oder an den Wangen, wenn er bläst (was bei manchen Spielern durch zu starke Belastung des Gewebes herrührt). Aber schaut selbst, er haucht fast nur in seine Pipe ;)
Mittwoch, 11. September 2013
Samstag, 17. August 2013
Kunststoff III
Ich habe nun mehrere Tage das Rosskanistersystem im neuen Rossbag ausprobiert.
Zum Bag kann ich sagen, er ist o-k. Für mich noch etwas zu groß (extended small) aber mit etwas Gewöhnung liegt er ganz gut im Arm.
Zum Kanistersystem: Ich komm damit nicht klar. Es erfüllt seinen Zweck nicht. Was ich erwartet habe: Nach dem ersten Stimmen, kein Nachstimmen mehr, da die Reeds ja alle trocken sein sollen.
Ergebnis: Ich war mehr am stimmen als ohne das System. Das zum einen. Zum andern ist es so gut wie unmöglich mit dem Ding einen konstanten Ton zu blasen (woran auch immer das liegen mag). Der Gesamtklang ist dumpfer. Nachdem ich das System entfernt habe, war alles gleich viel stabiler und der Klang voller. Also entweder mach ich was falsch oder das Gerät taugt nichts. Ich halte mich allerdings für kompetent genug, das System bedienen zu können.
Fazit: Für mich taugt das Rosskanistersystem nicht.
Zum Bag kann ich sagen, er ist o-k. Für mich noch etwas zu groß (extended small) aber mit etwas Gewöhnung liegt er ganz gut im Arm.
Zum Kanistersystem: Ich komm damit nicht klar. Es erfüllt seinen Zweck nicht. Was ich erwartet habe: Nach dem ersten Stimmen, kein Nachstimmen mehr, da die Reeds ja alle trocken sein sollen.
Ergebnis: Ich war mehr am stimmen als ohne das System. Das zum einen. Zum andern ist es so gut wie unmöglich mit dem Ding einen konstanten Ton zu blasen (woran auch immer das liegen mag). Der Gesamtklang ist dumpfer. Nachdem ich das System entfernt habe, war alles gleich viel stabiler und der Klang voller. Also entweder mach ich was falsch oder das Gerät taugt nichts. Ich halte mich allerdings für kompetent genug, das System bedienen zu können.
Fazit: Für mich taugt das Rosskanistersystem nicht.
Donnerstag, 15. August 2013
Pfeifend lebendig....
Anfang des Jahres hab ich gesagt, ich fahr im Sommer zum Piping-Live-Festival. Jetzt im Sommer sag ich, wäre ich doch zum Piping-Live-festival gefahren.
Ich seh all die bekannten Gesichter auf Facebook, die gerade in Glasgow sind und IDPB live sehen und denke mir, Scheiße, da wär ich jetzt auch gern.
Und zum Abschluss die World's.
Ich tröste mich damit, dass ich bei meinem letzten Schottlandaufenthalt im März 2013 IDPB drei Stunden bei ihren Proben zu gehört/gesehen habe. Hier ein paar Impressionen. Stuart war leider nicht mit dabei:
Eine sehr junge Band.
Innerhalb dieser 3h haben sie nur 15 Min. Pause gemacht und sonst die ganze Zeit auf den Pipes gespielt... Das findet man nicht in Deutschland ;)
Ein sehr schönes Video von der Entstehung und dem Aufstieg der Band (war wohl kein Zufall, dass deren Konzert bei Piping-Live "Ascension" hieß):
Tja und die World Pipe Band Championchips kann man dank stream auch hier live verfolgen:
http://www.theworlds.co.uk/pages/watch-live.aspx
Sa. ab 12 Uhr.
Eigentlich mach ich mir nicht viel aus Pipebandmusik. Aber in diesem Jahr ist es anders. Zwei Favoriten, denen ich beide die Daumen drücke wäre einmal Boghal&Bathgate und IDPB. Ich bin gespannt.
So ist das. Allen da draußen in Glasgow, genießt die Zeit.
Samstag, 20. Juli 2013
Das mobile Fon und die Erreichbarkeit
Für den Fall, dass das einer meiner zukünfitgen Kunden hier liest:
Wie oft kam es schon vor, dass ich zum Auftrittsort gefahren bin, den Weg nicht gefunden habe oder irgendwo falsch stehe oder einfach anrufen muss, um die Kontaktperson aus dem Haus zu holen, und dann war das Handy nicht angeschaltet, oder derjenige hats nicht gehört oder nicht bei sich gehabt.
Ich habe mir angewöhnt meine eigene Handynummer bei Aufträgen mit anzugeben, damit man mich ebenfalls errreichen kann. Normalerweise will man ja wissen, wo die Überraschung bleibt. Es kam nun aber auch schon vor (mehr als einmal), dass der Auftraggeber das wohl nicht wissen wollte und ich dann im Dunkeln tappte und nicht wusste wohin.
Das ist ärgerlich. Einen Auftritt nicht wahrnehmen zu können, da die Erreichbarkeit (in Zeiten, wo das möglich ist) nicht gewährleistet ist.
Bitte halten Sie, wenn Sie einen Auftritt bei mir buchen am Tage des Auftritts (zumindest aber in der Zeit kurz vor dem Treffen bis zum vereinbarten Zeitpunkt des Auftritts), immer das Handy parat/ im Auge (bzw. im Ohr). Auch wegen zu lauter Musik wurde ein Mobilfon schon nicht gehört.
Rufen Sie mich unbedingt an, wenn ich zum vereinbarten Zeitpunkt nicht am Treffpunkt bin! Ich könnte im Stau stehen oder den falschen Ort erwischt haben oder mich sonstwie verfahren haben.
Nur mit der richtigen Kommunikation am Tag des Auftritts, kann dieser gelingen.
Wie oft kam es schon vor, dass ich zum Auftrittsort gefahren bin, den Weg nicht gefunden habe oder irgendwo falsch stehe oder einfach anrufen muss, um die Kontaktperson aus dem Haus zu holen, und dann war das Handy nicht angeschaltet, oder derjenige hats nicht gehört oder nicht bei sich gehabt.
Ich habe mir angewöhnt meine eigene Handynummer bei Aufträgen mit anzugeben, damit man mich ebenfalls errreichen kann. Normalerweise will man ja wissen, wo die Überraschung bleibt. Es kam nun aber auch schon vor (mehr als einmal), dass der Auftraggeber das wohl nicht wissen wollte und ich dann im Dunkeln tappte und nicht wusste wohin.
Das ist ärgerlich. Einen Auftritt nicht wahrnehmen zu können, da die Erreichbarkeit (in Zeiten, wo das möglich ist) nicht gewährleistet ist.
Bitte halten Sie, wenn Sie einen Auftritt bei mir buchen am Tage des Auftritts (zumindest aber in der Zeit kurz vor dem Treffen bis zum vereinbarten Zeitpunkt des Auftritts), immer das Handy parat/ im Auge (bzw. im Ohr). Auch wegen zu lauter Musik wurde ein Mobilfon schon nicht gehört.
Rufen Sie mich unbedingt an, wenn ich zum vereinbarten Zeitpunkt nicht am Treffpunkt bin! Ich könnte im Stau stehen oder den falschen Ort erwischt haben oder mich sonstwie verfahren haben.
Nur mit der richtigen Kommunikation am Tag des Auftritts, kann dieser gelingen.
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