Und immer mal wieder zwischendurch der Verweis auf meine Homepage:
www.dudelsack-rheinmain.de
Dienstag, 26. Juni 2012
Feedback
Warum lasse ich hier keine Kommentare zu? Weil ich keine Diskussion möchte. Dafür sind öffentliche Foren da. Hier lasse ich meinen Senf ab und jeder kann sich seinen Teil denken.
Dennoch, wer mir Feedback geben möchte (zu einem bestimmten Thema oder ganz allgemein), kann dies tun und mir eine email schicken an:
info@dudelsack-rheinmain.de
:)
Dennoch, wer mir Feedback geben möchte (zu einem bestimmten Thema oder ganz allgemein), kann dies tun und mir eine email schicken an:
info@dudelsack-rheinmain.de
:)
Competition Variante
Es kam schon öfter der Vorschlag oder die Forderung, dass Judges auf Competitions hinter einer Wand zu sitzen haben, so dass dieser den Spieler nicht sieht. Ich befürworte die Praxis, da ich der Meinung bin, dass viele Judges voreingenommen sind und sich von Namen beeinflussen lassen. Deshalb finde ich es auch gut, dass möglichst bei jeder Competition auch ein anderer Judge sitzt und im nächsten Jahr wieder ein anderer bei dem selben Event.
Der Grund, warum dies nicht gängige Praxis ist, denke ich, liegt daran, dass der Judge die Finger des Spielers ebenfalls nicht sieht, denn sonst könnte auf einmal ja jeder kommen und die Töne greifen wie er will... Hier mit Anspielung auf das Pibroch-HG, welches oft einfach besser klingt ohne den Mittelfinger auf dem Chanter zu haben.
Ja, ja, der Erhalt der "Tradition" muss gewährleistet bleiben.
Der Grund, warum dies nicht gängige Praxis ist, denke ich, liegt daran, dass der Judge die Finger des Spielers ebenfalls nicht sieht, denn sonst könnte auf einmal ja jeder kommen und die Töne greifen wie er will... Hier mit Anspielung auf das Pibroch-HG, welches oft einfach besser klingt ohne den Mittelfinger auf dem Chanter zu haben.
Ja, ja, der Erhalt der "Tradition" muss gewährleistet bleiben.
Sonntag, 17. Juni 2012
First
Na endlich. Nach was weiß ich für eine unendliche Anzahl an Versuchen doch nun mal ein schöner Erfolg: 1. Platz in dem Piobaireachd-Event in Xanten bei der BAG-Open-Competition.
Und nicht nur das, sondern auch: 2. Platz im MSR-Advanced. Mit letzterem habe ich überhaupt nicht gerechnet, da meine Performance mich persönlich nicht sonderlich vom Hocker gehauen hat.
6 Teilnehmer in der Light-Music und 5 im Piobaireachd. Das Feld war überschaubar, dennoch heißt es absofort an Piobaireachd-Plus teilzunehmen, bei dem drei Stücke angegeben werden müssen (Judges choice).
Der Tag fing gut an. Man kann sagen was man will, die A3 Sonntag morgens um 6 Uhr herrlich frei. War in knapp 2,5h in Xanten und hatte noch massig Zeit mich zu aklimatisieren. Der erste Event (MSR) startete für mich um 10:50 Uhr und es war eine misserable Performance mit schlechten Sound und schlechten Fingern (beim Marschu und Strathspey musste ich gar je neu ansetzen). Die Stunde Pause im Anschluss genutzt an dem Sound zu feilen und dann gegen 12 Uhr Hornpipe/Jig zu spielen. Dies lief gefühlt schon viel besser, was Sound und Technik anbelangt, auch hier haute es mich im ersten Teil des Jig raus, fand aber wieder rein. Der Judge war sehr sympatisch und hat mit jedem Spieler nach seiner Performance persönlich über seinen Auftritt gesprochen. Nun, der MSR war zum warm werden, beim HP/J kam man dann in Fahrt, um dann beim Piobaireachd alles geben zu können (so kam es mir zumindest vor). Denn um 14:25 Uhr war ich dran "Struan Robertson's Salute" zum Besten zu geben. Und es war eine runde saubere Performance, mit der ich ungemein zufrieden war, und wie es scheint, der Judge (David Johnston) wohl ebenso.
Da gewinnt man mal was und dann vergisst der Veranstalter die Pokale... :/ Naja, Preisgeld gabs zumindest, so hatte ich meinen Sprit wieder drinn und pünktlich zum Anpfiff war ich auch wieder daheim.
Freitag, 1. Juni 2012
Hohe Zeit am freien Tag
Warum heiraten diese Jahr so viele am Freitag??!
Was ist aus den guten alten Samstagen geworden?
Für die Eheleute: Fr. ist generell ein schlechter Tag zum Spielen auf Hochzeiten, da man ja auch noch andere berufliche Pflichten hat.
Anfragen dürfen dennoch gestellt werden ;)
Was ist aus den guten alten Samstagen geworden?
Für die Eheleute: Fr. ist generell ein schlechter Tag zum Spielen auf Hochzeiten, da man ja auch noch andere berufliche Pflichten hat.
Anfragen dürfen dennoch gestellt werden ;)
Sonntag, 27. Mai 2012
The Phantom Piper
Christian Grammel, Theatherwissenschaftler und Piper, hat 2009 (glaub ich) ein Projekt ins Leben gerufen mit dem Namen "The Phantom Piper of Corrieyairack", benannt nach dem gleichnamigen Piobaireachd. Es handelt sich um ein Bühnenstück (dauer ca. 45 Min.) in dem die schottische Dudelsack-"Tradition" aufgebrochen wird und die damit verbundenen Klischees ausradiert werden. Auf sehr minimalistische Weise wird dargeboten, dass es sich bei der Great Highland Bagpipe nichts weiter als um ein Instrument handelt mit bestimmten Charakteristiken, die in diesem Stück besonders hervorgehoben werden und mit denen gespielt wird.
Am 05.10.2012 findet im Rahmen des Tonlagen Festivals in Dresden zwei weitere Aufführungen dieses Stückes statt. Nach der Anfrage von Christian, der händeringend einen Spieler für diese Performance suchte (bisher hat er den Part selbst übernommen), habe ich mich bereit erklärt, diesen Part zu übernehmen.
Es verspricht ein interessantes Projekt zu werden mit zwei sehr interessanten Experimental-Stücken: Zum einen ein Arrangement von John Cages "Variation 1" und "Traversing Mad-Hatten" von einem amerikanischen Piper Namens Mathew T. Welch, welches in keiner klaren Zeitsignatur steht und ähnlich dem Piobaireachd in Phrasen notiert ist, die in einer vorgegebenen Reihenfolge zu spielen sind.
Aus der Beschreibung:
http://www.arture.eu/the%2Bphantom%2Bpiper%2Bof%2Bcorrieyairack%2C%2B17.03.2010%2Bin%2BHamburg%2C%2BFestival%2B150prozent%2Bmade%2Bin%2BHamburg,28819,event.html#jobs
Am 05.10.2012 findet im Rahmen des Tonlagen Festivals in Dresden zwei weitere Aufführungen dieses Stückes statt. Nach der Anfrage von Christian, der händeringend einen Spieler für diese Performance suchte (bisher hat er den Part selbst übernommen), habe ich mich bereit erklärt, diesen Part zu übernehmen.
Es verspricht ein interessantes Projekt zu werden mit zwei sehr interessanten Experimental-Stücken: Zum einen ein Arrangement von John Cages "Variation 1" und "Traversing Mad-Hatten" von einem amerikanischen Piper Namens Mathew T. Welch, welches in keiner klaren Zeitsignatur steht und ähnlich dem Piobaireachd in Phrasen notiert ist, die in einer vorgegebenen Reihenfolge zu spielen sind.
Aus der Beschreibung:
"- ein szenisches Konzert mit Dudelsack
Thank God there is no odor...“ (Oscar Wilde)
Thank God there is no odor...“ (Oscar Wilde)
Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Bildern im Kopf des Zuschauers
und der Wahrnehmung von Musik? the phantom piper of corrieyairack
schlägt musikalisch eine Brücke zwischen dem klassischen Repertoire des
schottischen Dudelsacks und zeitgenössischen Klangexperimenten.
Ausgehend von einer grundlegenden Kritik an der gegenwärtigen
Aufführungspraxis der Dudelsackmusik untersucht Christian Grammel,
Theaterwissenschaftler und einer der besten Bagpiper Deutschlands,
zusammen mit Andreas Mihan die Möglichkeiten der szenischen Aufführung
des in Stereotypen verhafteten Instrument."
Ein Ausschnitt aus der Aufführung gibt es hier zu sehe:
Ein Ausschnitt aus der Aufführung gibt es hier zu sehe:
Samstag, 26. Mai 2012
Pfeffrig
Die "Red Hot Chilli Pipers" gaben ein Konzert bei mir um die Ecke (Eppstein), und da ich die Karte umsonst bekommen habe, habe ich es mir nicht nehmen lassen, sie mir mal live anzuhören und ggf. mit all meinen Vorurteilen aufzuräumen, die ich gegenüber dieser Band habe. Auf CD kann man sie sich ja nicht anhören und generell ist es nicht mein Ding, was die machen. Aber live sind sie auf jeden Fall mal ne Karte wert.
War ein schöner Abend auch mit anderen Bands aus der Folk-Szene: Otterflug
War ein schöner Abend auch mit anderen Bands aus der Folk-Szene: Otterflug
und Acoustic Revolution:
Mittwoch, 23. Mai 2012
Mittwoch, 16. Mai 2012
Samstag, 12. Mai 2012
Alte Musik
Heute fand der Workshop mit Bernhard Stilz in der Dudelsack-Akademie
statt. Der Titel des WS: „Verzierungspraxis der Alten Musik“. Und es
muss gesagt werden dieser WS war nicht nur wertvoll für die
Mittelalter-Pfeifer, sondern auch für die Schotten-Pfeifer und generell
alle Musiker.
Bernhard ist Dozent für Alte Musik ...am Dr. Hoch‘s Konservatorium in Frankfurt a.M. und ein sehr sympatischer Mensch, der mit viel Enthusiasmus durch den drei stündigen WS geführt hat.
Kernpunkt des WS war, kurz gefasst, der grundlegender Aufbau von Musik; wie man einfache Grundmelodien zu komplexen melodischen Gebilden wandelt.
In einfachen und leichtverständlichen Schritten erklärte und motivierte Bernhard die 6 Teilnehmer die Theorie, wie in der Renaissance Komponisten mit Melodien umgegangen sind, sofort praktisch auf den Instrumenten (Practice Chantern) umzusetzen. Für das Verständnis von Musik, das Musizieren und Komponieren ein unschätzbar wertvoller Workshop, der in naher Zukunft wiederholt bzw. fortgesetzt werden soll.
Bernhard ist Dozent für Alte Musik ...am Dr. Hoch‘s Konservatorium in Frankfurt a.M. und ein sehr sympatischer Mensch, der mit viel Enthusiasmus durch den drei stündigen WS geführt hat.
Kernpunkt des WS war, kurz gefasst, der grundlegender Aufbau von Musik; wie man einfache Grundmelodien zu komplexen melodischen Gebilden wandelt.
In einfachen und leichtverständlichen Schritten erklärte und motivierte Bernhard die 6 Teilnehmer die Theorie, wie in der Renaissance Komponisten mit Melodien umgegangen sind, sofort praktisch auf den Instrumenten (Practice Chantern) umzusetzen. Für das Verständnis von Musik, das Musizieren und Komponieren ein unschätzbar wertvoller Workshop, der in naher Zukunft wiederholt bzw. fortgesetzt werden soll.
Abonnieren
Posts (Atom)