Samstag, 4. Oktober 2014

ÜBEN

Ich stieß neulich auf einen sehr interessanten Blog:

Auch wenn es hier nicht um Dudelsack im speziellen geht, sondern die Beispiele an klassischen Instrumenten gezeigt werden, kann man es letztlich doch auf das Üben mit dem Dudelsack übertragen. Es beeindruckten mich insbesondere zwei Artikel über das „richtige“ Üben. In dem ersten wird dargestellt was „Profimusiker“ anders machen bzw. wie sie anders üben als andere Musiker. Und obwohl die Sache eigentlich vorher schon klar war (wie vieles, was wir dann doch anders machen), läuft es auf eine Sache hinaus:
Je häufiger man eine Sache falsch übt, um so häufiger spielt man sie falsch. D.h. im Umkehrschluss, es gilt den Prozentsatz an richtigen Durchläufen zu erhöhen.

Die Top-Drei-Strategien der „Profis“:
1. Den Fehler erkennen, lokalisieren und korrigieren.
2. Tempo anpassen.
3. Ziel-Passage wiederholen bis der Fehler korrigiert und die Passage stabilisiert wurde.

Aber der Königstip, und ich versuche das meinen Schülern jedesmal klarzumachen:

Slowing things down!


außerdem der hier:

Der zweite Artikel handelte von den „Basics“, also Tonleitern und Etuden.
Wenn ich Euch, liebe Schüler (falls ihr das hier lest), in jeder Stunde wieder mit den Übungen aus der ersten Stunde quäle, dann hat das seinen Sinn. Es gilt die Basis zu festigen. Tonleiter und Etuden sind Mittel sich u.a. auf sein Spiel, die Finger und die Haltung zu konzentrieren. Man kann verschiedenes ausprobieren.
„Whether it’s experimenting with finger pressure, point of contact, or how much bow hair to use, it’s less about playing the scale perfectly, and more about exploration, hypothesis testing, and building up a toolbox of fundamental skills that we can then apply to whatever unique combination of demands we might encounter in our repertoire.“


Das ist so wahr!
Den volle Artikel gibt’s hier:


Viel Spaß beim Üben und Ausprobieren.

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