Lange hinausgezögert, doch endlich gibt es ein Hörprobe eines Sets, dass ich auf 90% aller Auftritte spiele: Das Video von Scotland the Brave (nicht in Tracht):
Samstag, 27. Oktober 2012
Freitag, 28. September 2012
Online Comp. 2012 Teil 2
Ich freue mich auf die kommende Bagpipelessons.com Online Competition mit etwas pompösen Namen: "World Online Piping&Drumming Championchips". Ich habe bei dem März-Event in diesem Jahr schon mitgespielt und werde dieses mal an 6 Events teilnehmen: Grad 3 MSR, HP, Jig, 6/8, Piobaireachd und den Open 2/4 March over 23 Event. Die ersten Stücke sind im Kasten und bin soweit zufrieden. Besser geht immer ;)
Ich werde die Links zu den Videos demnächst posten oder einfach selber reinschauen unter: http://www.youtube.com/user/Dastirum/videos?view=0
Samstag, 18. August 2012
Reed Workshop
Nach dem Instrumentenbauermarkt in Hofheim, vergangenen Samstag (11.08.12) und einem kleinen Reedmaking-Workshop mit Alban Faust aus Schweden, habe ich beschlossen, das ist nicht so schwer, das kann ich auch.
Allerdings ist es doch gar nicht so leicht wie es aussieht. Es fängt schon damit an, dass ich ne Weile gebraucht habe bis ich einen Schilfrohrlieferanten gefunden habe. Werkzeug fehlt mir noch.
Die Lieferung an Rohmaterial:
Ich war dann schon etwas überwältigt von dem recht schnellen Erfolg. Das erste Reed, was ich geschnitzt habe war misst (sieht man unten auf dem Foto über dem Messer). Das zweite war schon spielbar und sieht aus wie gekauft (siehe Foto unten). Es hat allerdings Macken. Die Erfahrung wird die Qualität noch steigern, denk ich.
Das erste Ergebnis:
Allerdings ist es doch gar nicht so leicht wie es aussieht. Es fängt schon damit an, dass ich ne Weile gebraucht habe bis ich einen Schilfrohrlieferanten gefunden habe. Werkzeug fehlt mir noch.
Die Lieferung an Rohmaterial:
Ich war dann schon etwas überwältigt von dem recht schnellen Erfolg. Das erste Reed, was ich geschnitzt habe war misst (sieht man unten auf dem Foto über dem Messer). Das zweite war schon spielbar und sieht aus wie gekauft (siehe Foto unten). Es hat allerdings Macken. Die Erfahrung wird die Qualität noch steigern, denk ich.
Das erste Ergebnis:
Donnerstag, 9. August 2012
O.G.M. Reed
Ich lese zur Zeit die Autobiographie
von P/M John Wilson und bin bei der Lektüre über eine sehr schöne
Anekdote von einem Chanterreed gestolpert:
Im Jahr 1927 lebte in der Brunswick
Str., Edinburgh, ein Reedmaker namens John Dickson. Der Vater von
John Wilson war gut befreundet mit diesem. Am Sonntag morgen vor den
Oban Games (The Argyllshire-Gathering), 1927, saß John am
Frühstückstisch (er war zu dem Zeitpunkt 21 Jahre alt) als seine
Mutter meinte, sein Vater hätte eine Streichholzschachtel für ihn.
Wenn er wieder von seinem Sonntäglichen Spaziergang zurück sei,
würde er ihm alles erzählen. Als der Vater wieder kam, fragte John,
was in der Schachtel sei? Also, meinte sein Vater, John (der
Reedmaker) meinte, er solle das Reed, was in der Schachtel sei, auf
jeden Fall nächsten Mittwoch bei den Games spielen. In der Schachtel
lag vorsichtig eingepackt ein Pipe-Chanter-Reed mit der Aufschrift
„O.G.M.“, was für „Oban Gold Medal“ stand. John, sein Bruder
und seine Mutter lachten herzlich darüber, doch sein Vater war
verärgert und meinte, dass er überhaupt nicht verstehe, was daran
komisch sei. Old John habe immerhin sein Bestes gegeben ihm eine
Chance in Oban zu verschaffen.
Da es Sonntag war konnte John das Reed
nicht vor Montag ausprobieren, und dass es zu spät sei das Risiko
einzugehen ein neues Reed einzusetzen. Nichts desto trotz hat er es
am folgenden Abend ausprobiert.
„I blew it by my mouth first and
played a few notes and any amusement I felt disappeared like a flash.
I tried it again and yet again. What a reed! It was as true as a
bell; just a nice strength; and the vibration really made the fingers
dance.“
Er entschied das Risiko einzugehen und
es auf den Games am übernächsten Tag zu spielen. Er spielte „The
Prince‘s Salute“ und gewann die Goldmedaille.
Mittwoch, 8. August 2012
Schulpolitik in Deutschland, eine Katastrophe.
In einer Unterrichtsstunde mit einem Schüler (9 Jahre), wollte ich mit ihm "Bruder Jakob" im Kanon spielen. Ich fragte ihn, ob er wüsste, was ein Kanon sei und er meinte, nein.
Ich fragte ihn, in welche Klasse er geht. Er meinte, in die 4.
Da meinte ich, ob sie noch nie in der Schule einen Kanon gesungen hätten und er antwortete, nein.
Ich war schockiert.
Ich fragte ihn, in welche Klasse er geht. Er meinte, in die 4.
Da meinte ich, ob sie noch nie in der Schule einen Kanon gesungen hätten und er antwortete, nein.
Ich war schockiert.
Dienstag, 26. Juni 2012
Homepage
Und immer mal wieder zwischendurch der Verweis auf meine Homepage:
www.dudelsack-rheinmain.de
www.dudelsack-rheinmain.de
Feedback
Warum lasse ich hier keine Kommentare zu? Weil ich keine Diskussion möchte. Dafür sind öffentliche Foren da. Hier lasse ich meinen Senf ab und jeder kann sich seinen Teil denken.
Dennoch, wer mir Feedback geben möchte (zu einem bestimmten Thema oder ganz allgemein), kann dies tun und mir eine email schicken an:
info@dudelsack-rheinmain.de
:)
Dennoch, wer mir Feedback geben möchte (zu einem bestimmten Thema oder ganz allgemein), kann dies tun und mir eine email schicken an:
info@dudelsack-rheinmain.de
:)
Competition Variante
Es kam schon öfter der Vorschlag oder die Forderung, dass Judges auf Competitions hinter einer Wand zu sitzen haben, so dass dieser den Spieler nicht sieht. Ich befürworte die Praxis, da ich der Meinung bin, dass viele Judges voreingenommen sind und sich von Namen beeinflussen lassen. Deshalb finde ich es auch gut, dass möglichst bei jeder Competition auch ein anderer Judge sitzt und im nächsten Jahr wieder ein anderer bei dem selben Event.
Der Grund, warum dies nicht gängige Praxis ist, denke ich, liegt daran, dass der Judge die Finger des Spielers ebenfalls nicht sieht, denn sonst könnte auf einmal ja jeder kommen und die Töne greifen wie er will... Hier mit Anspielung auf das Pibroch-HG, welches oft einfach besser klingt ohne den Mittelfinger auf dem Chanter zu haben.
Ja, ja, der Erhalt der "Tradition" muss gewährleistet bleiben.
Der Grund, warum dies nicht gängige Praxis ist, denke ich, liegt daran, dass der Judge die Finger des Spielers ebenfalls nicht sieht, denn sonst könnte auf einmal ja jeder kommen und die Töne greifen wie er will... Hier mit Anspielung auf das Pibroch-HG, welches oft einfach besser klingt ohne den Mittelfinger auf dem Chanter zu haben.
Ja, ja, der Erhalt der "Tradition" muss gewährleistet bleiben.
Sonntag, 17. Juni 2012
First
Na endlich. Nach was weiß ich für eine unendliche Anzahl an Versuchen doch nun mal ein schöner Erfolg: 1. Platz in dem Piobaireachd-Event in Xanten bei der BAG-Open-Competition.
Und nicht nur das, sondern auch: 2. Platz im MSR-Advanced. Mit letzterem habe ich überhaupt nicht gerechnet, da meine Performance mich persönlich nicht sonderlich vom Hocker gehauen hat.
6 Teilnehmer in der Light-Music und 5 im Piobaireachd. Das Feld war überschaubar, dennoch heißt es absofort an Piobaireachd-Plus teilzunehmen, bei dem drei Stücke angegeben werden müssen (Judges choice).
Der Tag fing gut an. Man kann sagen was man will, die A3 Sonntag morgens um 6 Uhr herrlich frei. War in knapp 2,5h in Xanten und hatte noch massig Zeit mich zu aklimatisieren. Der erste Event (MSR) startete für mich um 10:50 Uhr und es war eine misserable Performance mit schlechten Sound und schlechten Fingern (beim Marschu und Strathspey musste ich gar je neu ansetzen). Die Stunde Pause im Anschluss genutzt an dem Sound zu feilen und dann gegen 12 Uhr Hornpipe/Jig zu spielen. Dies lief gefühlt schon viel besser, was Sound und Technik anbelangt, auch hier haute es mich im ersten Teil des Jig raus, fand aber wieder rein. Der Judge war sehr sympatisch und hat mit jedem Spieler nach seiner Performance persönlich über seinen Auftritt gesprochen. Nun, der MSR war zum warm werden, beim HP/J kam man dann in Fahrt, um dann beim Piobaireachd alles geben zu können (so kam es mir zumindest vor). Denn um 14:25 Uhr war ich dran "Struan Robertson's Salute" zum Besten zu geben. Und es war eine runde saubere Performance, mit der ich ungemein zufrieden war, und wie es scheint, der Judge (David Johnston) wohl ebenso.
Da gewinnt man mal was und dann vergisst der Veranstalter die Pokale... :/ Naja, Preisgeld gabs zumindest, so hatte ich meinen Sprit wieder drinn und pünktlich zum Anpfiff war ich auch wieder daheim.
Freitag, 1. Juni 2012
Hohe Zeit am freien Tag
Warum heiraten diese Jahr so viele am Freitag??!
Was ist aus den guten alten Samstagen geworden?
Für die Eheleute: Fr. ist generell ein schlechter Tag zum Spielen auf Hochzeiten, da man ja auch noch andere berufliche Pflichten hat.
Anfragen dürfen dennoch gestellt werden ;)
Was ist aus den guten alten Samstagen geworden?
Für die Eheleute: Fr. ist generell ein schlechter Tag zum Spielen auf Hochzeiten, da man ja auch noch andere berufliche Pflichten hat.
Anfragen dürfen dennoch gestellt werden ;)
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