Man stößt immer wieder auf die Philosophie "Harte-Reeds" sind die besten. Sie bieten den besten, vollsten und stabilsten Ton. Schüler kommen zu mir, sind verwirrt, weil sie von jemandem gesagt bekommen haben, man müsse möglichst harte Reeds spielen oder verstehen nicht, warum sie nicht ordentlich auf der Pipe spielen können, was letztlich an zu harten Reeds liegt. Steckt man ihnen dann ein leichtes Reed rein, ist das für sie ein Wow-Erlebnis, auf einmal lässt sich die Pipe spielen.
Was nützt einem ein voller stabiler Klang, wenn man ihn nicht spielen kann? Ein hartes Reed führt unweigerlich zu Verspannungen im Drück-Arm, was wiederum Auswirkungen auf die Hand/Finger hat. Auch gesundheitstechnisch kann es, m.E., nicht gut sein, wenn man soviel Druck aufbauen muss, dass einem der Kopf platzt.
Zum Argument "stabilerer Ton": Wer den Ton mit einem leichten Reed nicht stabil halten kann, muss dringend an seiner Atemtechnik arbeiten!
Dass ein hartes Reed zu einem besseren Ton führt, kann widerlegt werden am Beispiel Donald MacPherson, einem, wenn nicht gar DER beste Spieler des letzten Jahrhunderts. Sein Pipesound galt als Ultimum. Und wenn man Videos von ihm sieht, kann man erkennen, dass er keine harten Reeds spielt. Er benötigt kaum Anstrengung, um die Pipe am laufen zu halten, hat auch keine komischen Auswucherungen am Hals oder an den Wangen, wenn er bläst (was bei manchen Spielern durch zu starke Belastung des Gewebes herrührt). Aber schaut selbst, er haucht fast nur in seine Pipe ;)
Dienstag, 17. September 2013
Mittwoch, 11. September 2013
Samstag, 17. August 2013
Kunststoff III
Ich habe nun mehrere Tage das Rosskanistersystem im neuen Rossbag ausprobiert.
Zum Bag kann ich sagen, er ist o-k. Für mich noch etwas zu groß (extended small) aber mit etwas Gewöhnung liegt er ganz gut im Arm.
Zum Kanistersystem: Ich komm damit nicht klar. Es erfüllt seinen Zweck nicht. Was ich erwartet habe: Nach dem ersten Stimmen, kein Nachstimmen mehr, da die Reeds ja alle trocken sein sollen.
Ergebnis: Ich war mehr am stimmen als ohne das System. Das zum einen. Zum andern ist es so gut wie unmöglich mit dem Ding einen konstanten Ton zu blasen (woran auch immer das liegen mag). Der Gesamtklang ist dumpfer. Nachdem ich das System entfernt habe, war alles gleich viel stabiler und der Klang voller. Also entweder mach ich was falsch oder das Gerät taugt nichts. Ich halte mich allerdings für kompetent genug, das System bedienen zu können.
Fazit: Für mich taugt das Rosskanistersystem nicht.
Zum Bag kann ich sagen, er ist o-k. Für mich noch etwas zu groß (extended small) aber mit etwas Gewöhnung liegt er ganz gut im Arm.
Zum Kanistersystem: Ich komm damit nicht klar. Es erfüllt seinen Zweck nicht. Was ich erwartet habe: Nach dem ersten Stimmen, kein Nachstimmen mehr, da die Reeds ja alle trocken sein sollen.
Ergebnis: Ich war mehr am stimmen als ohne das System. Das zum einen. Zum andern ist es so gut wie unmöglich mit dem Ding einen konstanten Ton zu blasen (woran auch immer das liegen mag). Der Gesamtklang ist dumpfer. Nachdem ich das System entfernt habe, war alles gleich viel stabiler und der Klang voller. Also entweder mach ich was falsch oder das Gerät taugt nichts. Ich halte mich allerdings für kompetent genug, das System bedienen zu können.
Fazit: Für mich taugt das Rosskanistersystem nicht.
Donnerstag, 15. August 2013
Pfeifend lebendig....
Anfang des Jahres hab ich gesagt, ich fahr im Sommer zum Piping-Live-Festival. Jetzt im Sommer sag ich, wäre ich doch zum Piping-Live-festival gefahren.
Ich seh all die bekannten Gesichter auf Facebook, die gerade in Glasgow sind und IDPB live sehen und denke mir, Scheiße, da wär ich jetzt auch gern.
Und zum Abschluss die World's.
Ich tröste mich damit, dass ich bei meinem letzten Schottlandaufenthalt im März 2013 IDPB drei Stunden bei ihren Proben zu gehört/gesehen habe. Hier ein paar Impressionen. Stuart war leider nicht mit dabei:
Eine sehr junge Band.
Innerhalb dieser 3h haben sie nur 15 Min. Pause gemacht und sonst die ganze Zeit auf den Pipes gespielt... Das findet man nicht in Deutschland ;)
Ein sehr schönes Video von der Entstehung und dem Aufstieg der Band (war wohl kein Zufall, dass deren Konzert bei Piping-Live "Ascension" hieß):
Tja und die World Pipe Band Championchips kann man dank stream auch hier live verfolgen:
http://www.theworlds.co.uk/pages/watch-live.aspx
Sa. ab 12 Uhr.
Eigentlich mach ich mir nicht viel aus Pipebandmusik. Aber in diesem Jahr ist es anders. Zwei Favoriten, denen ich beide die Daumen drücke wäre einmal Boghal&Bathgate und IDPB. Ich bin gespannt.
So ist das. Allen da draußen in Glasgow, genießt die Zeit.
Samstag, 20. Juli 2013
Das mobile Fon und die Erreichbarkeit
Für den Fall, dass das einer meiner zukünfitgen Kunden hier liest:
Wie oft kam es schon vor, dass ich zum Auftrittsort gefahren bin, den Weg nicht gefunden habe oder irgendwo falsch stehe oder einfach anrufen muss, um die Kontaktperson aus dem Haus zu holen, und dann war das Handy nicht angeschaltet, oder derjenige hats nicht gehört oder nicht bei sich gehabt.
Ich habe mir angewöhnt meine eigene Handynummer bei Aufträgen mit anzugeben, damit man mich ebenfalls errreichen kann. Normalerweise will man ja wissen, wo die Überraschung bleibt. Es kam nun aber auch schon vor (mehr als einmal), dass der Auftraggeber das wohl nicht wissen wollte und ich dann im Dunkeln tappte und nicht wusste wohin.
Das ist ärgerlich. Einen Auftritt nicht wahrnehmen zu können, da die Erreichbarkeit (in Zeiten, wo das möglich ist) nicht gewährleistet ist.
Bitte halten Sie, wenn Sie einen Auftritt bei mir buchen am Tage des Auftritts (zumindest aber in der Zeit kurz vor dem Treffen bis zum vereinbarten Zeitpunkt des Auftritts), immer das Handy parat/ im Auge (bzw. im Ohr). Auch wegen zu lauter Musik wurde ein Mobilfon schon nicht gehört.
Rufen Sie mich unbedingt an, wenn ich zum vereinbarten Zeitpunkt nicht am Treffpunkt bin! Ich könnte im Stau stehen oder den falschen Ort erwischt haben oder mich sonstwie verfahren haben.
Nur mit der richtigen Kommunikation am Tag des Auftritts, kann dieser gelingen.
Wie oft kam es schon vor, dass ich zum Auftrittsort gefahren bin, den Weg nicht gefunden habe oder irgendwo falsch stehe oder einfach anrufen muss, um die Kontaktperson aus dem Haus zu holen, und dann war das Handy nicht angeschaltet, oder derjenige hats nicht gehört oder nicht bei sich gehabt.
Ich habe mir angewöhnt meine eigene Handynummer bei Aufträgen mit anzugeben, damit man mich ebenfalls errreichen kann. Normalerweise will man ja wissen, wo die Überraschung bleibt. Es kam nun aber auch schon vor (mehr als einmal), dass der Auftraggeber das wohl nicht wissen wollte und ich dann im Dunkeln tappte und nicht wusste wohin.
Das ist ärgerlich. Einen Auftritt nicht wahrnehmen zu können, da die Erreichbarkeit (in Zeiten, wo das möglich ist) nicht gewährleistet ist.
Bitte halten Sie, wenn Sie einen Auftritt bei mir buchen am Tage des Auftritts (zumindest aber in der Zeit kurz vor dem Treffen bis zum vereinbarten Zeitpunkt des Auftritts), immer das Handy parat/ im Auge (bzw. im Ohr). Auch wegen zu lauter Musik wurde ein Mobilfon schon nicht gehört.
Rufen Sie mich unbedingt an, wenn ich zum vereinbarten Zeitpunkt nicht am Treffpunkt bin! Ich könnte im Stau stehen oder den falschen Ort erwischt haben oder mich sonstwie verfahren haben.
Nur mit der richtigen Kommunikation am Tag des Auftritts, kann dieser gelingen.
Dienstag, 16. Juli 2013
Something weird in this video? ... No.
Do you wonder why he isn't playing the whole set of Pipes?
I can tell you: This set isn't playable at all.
I can tell you: This set isn't playable at all.
Sonntag, 7. Juli 2013
Kunst und Handwerk
"Ein Dronereed zu bauen ist Handwerk.
Ein Chanterreed zu bauen Kunst."
(Andrew Frater)
Ein Chanterreed zu bauen Kunst."
(Andrew Frater)
Samstag, 22. Juni 2013
Über das Stimmen auf der Bühne
Unser Instrument, so wohlklingend es auch ist, so unzumutbar klingt es beim Stimmen. Das könnte man zumindest meinen, wenn man auf Piobd-Soc.-Conference Leute sagen hört, das Stimmen sollte komplett von der Bühne verbannt werden. Oder, wenn man Spieler sieht die beschämt auf der Bühne in der Ecke stehen und versuchen ihr Instrument (nach-)zustimmen. Vielleicht soll letzteres Gehabe, den Laienzuhörer signalisieren, dies gehört nicht zum Lied. Denn diese Zuhörer können das Stimmen ja nicht von dem Stück unterscheiden. Vielleicht sollte man diese Zuhörer ja von der Bühne verbannen.
Manchmal habe ich das Gefühl, unser Instrument ist das einzige auf der Welt, wo es als schändlich gilt, wenn man es stimmt. Ein Gitarrenspieler, der für eine Trauzeremonie in der Kirche eingeladen ist zu spielen, würde nie auf die Idee kommen, eine 3/4 h eher dazu sein, sich und sein Instrument warm zuspielen, um dann zum Zeitpunkt seines Auftritt nicht mehr stimmen zu müssen. Nein, dieser Gitarren spieler wird sich die Zeit nehmen, seine Gitarre, falls sie nicht stimmt, eben kurz vor dem Stück nochmals zu stimmen. Instrumente verstimmen sich nunmal. Gitarren genauso wie Geigen oder Dudelsäcke. Das Stimmen ist nun mal Teil der Performance. Und daran müssen sich auch die Zuhörer gewöhnen.
Bei dem Recital in Friedberg dieses Jahr spielte Roddy MacLeod. Er hat sich vorher warmgespielt, natürlich, aber auch er musste während der halben Stunde auf der Bühne nachstimmen. Und ich als Zuhörer fand auch das spannend zu beobachten und zu hören, wie er immer feiner und weiter das Instrument zusammenbrachte, bis dann alle Pfeifen perfekt aufeinander abgestimmt waren.
Das Verkriechen in die Ecke signalisert Unsicherheit und Unwohlsein mit dem eigenen Instrument. Man kann es (noch) nicht so gut, weiß eigentlich gar nicht was man da macht und will die Zuhörer mit seinen schiefen Tönen (von dem womöglich ungestimmten Chanter) nicht länger belästigen als irgend nötig.
Das Verbannenwollen von der Bühne zeigt, dass unsere so vermeintlich hohe Kunst so unzugänglich für Außenstehende ist, dass sie das Stimmen von dem Stück nicht unterscheiden können. Das mag ja auch so sein, doch dann ist das ein Problem der Zuhörer und nicht das unsrige. Über mangelnde Aufmerksamkeit von Außen gegenüber der Highlandpipe können wir uns ja wohl nicht beklagen, dass wir schauen müssen, alles so zugänglich wie möglich zu halten.
Ich sage, macht das Stimmen zum Teil des Auftritts, lasst die Zuhörer sehen, was ihr macht, auch wenn ihr es noch nicht so gut könnt. Sonst fragen die sich nämlich, was macht der die ganze Zeit dadrüben in der Ecke? Und die Frage, ob der Spieler schon angefangen hat mit seinem Stück, wird dadurch auch nicht beantwortet.
Manchmal habe ich das Gefühl, unser Instrument ist das einzige auf der Welt, wo es als schändlich gilt, wenn man es stimmt. Ein Gitarrenspieler, der für eine Trauzeremonie in der Kirche eingeladen ist zu spielen, würde nie auf die Idee kommen, eine 3/4 h eher dazu sein, sich und sein Instrument warm zuspielen, um dann zum Zeitpunkt seines Auftritt nicht mehr stimmen zu müssen. Nein, dieser Gitarren spieler wird sich die Zeit nehmen, seine Gitarre, falls sie nicht stimmt, eben kurz vor dem Stück nochmals zu stimmen. Instrumente verstimmen sich nunmal. Gitarren genauso wie Geigen oder Dudelsäcke. Das Stimmen ist nun mal Teil der Performance. Und daran müssen sich auch die Zuhörer gewöhnen.
Bei dem Recital in Friedberg dieses Jahr spielte Roddy MacLeod. Er hat sich vorher warmgespielt, natürlich, aber auch er musste während der halben Stunde auf der Bühne nachstimmen. Und ich als Zuhörer fand auch das spannend zu beobachten und zu hören, wie er immer feiner und weiter das Instrument zusammenbrachte, bis dann alle Pfeifen perfekt aufeinander abgestimmt waren.
Das Verkriechen in die Ecke signalisert Unsicherheit und Unwohlsein mit dem eigenen Instrument. Man kann es (noch) nicht so gut, weiß eigentlich gar nicht was man da macht und will die Zuhörer mit seinen schiefen Tönen (von dem womöglich ungestimmten Chanter) nicht länger belästigen als irgend nötig.
Das Verbannenwollen von der Bühne zeigt, dass unsere so vermeintlich hohe Kunst so unzugänglich für Außenstehende ist, dass sie das Stimmen von dem Stück nicht unterscheiden können. Das mag ja auch so sein, doch dann ist das ein Problem der Zuhörer und nicht das unsrige. Über mangelnde Aufmerksamkeit von Außen gegenüber der Highlandpipe können wir uns ja wohl nicht beklagen, dass wir schauen müssen, alles so zugänglich wie möglich zu halten.
Ich sage, macht das Stimmen zum Teil des Auftritts, lasst die Zuhörer sehen, was ihr macht, auch wenn ihr es noch nicht so gut könnt. Sonst fragen die sich nämlich, was macht der die ganze Zeit dadrüben in der Ecke? Und die Frage, ob der Spieler schon angefangen hat mit seinem Stück, wird dadurch auch nicht beantwortet.
Sonntag, 16. Juni 2013
Neue Staubfänger im Regal
Xanten 2013 ist vorbei und damit auch die letzte (Live-)Solo-Competition in Deutschland dieses Jahr. Abgesehen von der Onlinecomp. im Herbst, ist erst wieder im Januar die Hamburg-Comp. dran.
Alles in allem hatte ich mit mehr Regen gerechnet, aber ich hab mir einen leichten Sonnenbrand auf der Nase geholt. Im direkten Vergleich zieht Xanten gegenüber Peine den Kürzeren. Es gibt in Peine einfach mehr Stände mit leckren Sachen. Dennoch war und ist Xanten gut organisiert. Abgesehen von der fast 3/4h Verzögerung im Piobd.-Event. So was ist ungünstig. Man spielt sich eine halbe Stunde bevor man offiziell dran ist ein, dann heißt, sorry, dauert noch 20 Min. Dann heißt es, du bist als übernächstes dran, dann wieder als überübernächstes und außerdem noch weitere 10 Min....... Das Warmhalten der Pipe ist sehr anstrengend.
Aber wirklich Grund zum Klagen habe ich nicht. Für mich lief Xanten dieses Jahr sehr gut. In allen gespielten Events konnte ich Plätze belegen. Den Anfang machte das gut besuchte MSR Event. Die Pipe lief gut und ich hatte soweit alles unter Kontrolle. Dennoch gab es den obligatorischen Verspieler im Reel. Das Set bestand aus den Liedern: Donald MacLellan of Rothesay, The Ewe wi the crookit Horn, Lt. Cl. DJS Murray.
Ich konnte das erstmal in meiner Laufbahn den 1. Platz in einem Light-Music Event belegen.
Nach einer Stunde Wartezeit, kam der HP/Jig Event dran. Ich fand, der lief besser. Was mich allerdings aus dem Groove brachte, der bis zum letzten Teil des Jigs hielt, war, dass ich auf die tolle Idee kam mein Gewicht auf den andern Fuß zu verlagern. Erfahrungsgemäß bringt mich das immer raus, dachte mir aber, bist grad so gut drinn, das geht... haste gedacht. Das hat mich wohl letztlich auch den 1. Platz gekostet. Es blieb der 2.
Die Stücke: The Man from Skye/ The Curlew (im Übrigen ein Vogel).
Nach weiteren 3,5h Warten, dann der verspätete Piobd. Stimmtechnisch und Interpretationsmäßig sehr gut. Leider machte mir der Crunluath-A Mach Schwierigkeiten, was mich rausbrachte. Der Judge hat das nicht gestört, dennoch reichte es auch hier nicht für den 1. Platz. Ich wurde 2. von... 2 :/
Für alle Gewinner gab es noch Gutscheine von Wallace-Bagpipes, von denen ich nicht weiß, wo man die Einlösen kann und auch wohl eher nicht das Bedürfniss haben werde bei Wallace-Bagpipes einzukaufen. Da hätte ich mir lieber Geld gewünscht, so kann man das gleich ins Benzin stecken und hat was davon... Aber ich will mich nicht beschweren. Alles super.
Jetzt heißt es die Monate zu nutzen und für Hamburg trainieren. Es wird Zeit, die Sets grundlegend mit neuen Liedern zu besetzen. Mal sehen wie weit ich komme.
Alles in allem hatte ich mit mehr Regen gerechnet, aber ich hab mir einen leichten Sonnenbrand auf der Nase geholt. Im direkten Vergleich zieht Xanten gegenüber Peine den Kürzeren. Es gibt in Peine einfach mehr Stände mit leckren Sachen. Dennoch war und ist Xanten gut organisiert. Abgesehen von der fast 3/4h Verzögerung im Piobd.-Event. So was ist ungünstig. Man spielt sich eine halbe Stunde bevor man offiziell dran ist ein, dann heißt, sorry, dauert noch 20 Min. Dann heißt es, du bist als übernächstes dran, dann wieder als überübernächstes und außerdem noch weitere 10 Min....... Das Warmhalten der Pipe ist sehr anstrengend.
Aber wirklich Grund zum Klagen habe ich nicht. Für mich lief Xanten dieses Jahr sehr gut. In allen gespielten Events konnte ich Plätze belegen. Den Anfang machte das gut besuchte MSR Event. Die Pipe lief gut und ich hatte soweit alles unter Kontrolle. Dennoch gab es den obligatorischen Verspieler im Reel. Das Set bestand aus den Liedern: Donald MacLellan of Rothesay, The Ewe wi the crookit Horn, Lt. Cl. DJS Murray.
Ich konnte das erstmal in meiner Laufbahn den 1. Platz in einem Light-Music Event belegen.
Nach einer Stunde Wartezeit, kam der HP/Jig Event dran. Ich fand, der lief besser. Was mich allerdings aus dem Groove brachte, der bis zum letzten Teil des Jigs hielt, war, dass ich auf die tolle Idee kam mein Gewicht auf den andern Fuß zu verlagern. Erfahrungsgemäß bringt mich das immer raus, dachte mir aber, bist grad so gut drinn, das geht... haste gedacht. Das hat mich wohl letztlich auch den 1. Platz gekostet. Es blieb der 2.
Die Stücke: The Man from Skye/ The Curlew (im Übrigen ein Vogel).
Nach weiteren 3,5h Warten, dann der verspätete Piobd. Stimmtechnisch und Interpretationsmäßig sehr gut. Leider machte mir der Crunluath-A Mach Schwierigkeiten, was mich rausbrachte. Der Judge hat das nicht gestört, dennoch reichte es auch hier nicht für den 1. Platz. Ich wurde 2. von... 2 :/
Für alle Gewinner gab es noch Gutscheine von Wallace-Bagpipes, von denen ich nicht weiß, wo man die Einlösen kann und auch wohl eher nicht das Bedürfniss haben werde bei Wallace-Bagpipes einzukaufen. Da hätte ich mir lieber Geld gewünscht, so kann man das gleich ins Benzin stecken und hat was davon... Aber ich will mich nicht beschweren. Alles super.
Jetzt heißt es die Monate zu nutzen und für Hamburg trainieren. Es wird Zeit, die Sets grundlegend mit neuen Liedern zu besetzen. Mal sehen wie weit ich komme.
| Die neuen Staubfänger. |
Montag, 13. Mai 2013
Zitat der Woche/ Quote of the week
I have always to tell my pupils that they must raise their fingers very high for all the gracenotes and embelishments to play them accurate and clean.
Joseph MacDonald in his treatise from 1760 already tells:
"The Movement of each Finger must be as high as Possible, that they may return with greater Force, For true Pipe Musick, depending Chiefly on the Disposition & Execution of the Fingers, must be so performd, with all the Strenght as well as agility of the Fingers, to make it well playd." (R. D. Cannon: "Joseph MacDonald's Compleat Therory of the Scots Highland Bagpipe", 1994).
Joseph MacDonald in his treatise from 1760 already tells:
"The Movement of each Finger must be as high as Possible, that they may return with greater Force, For true Pipe Musick, depending Chiefly on the Disposition & Execution of the Fingers, must be so performd, with all the Strenght as well as agility of the Fingers, to make it well playd." (R. D. Cannon: "Joseph MacDonald's Compleat Therory of the Scots Highland Bagpipe", 1994).
Abonnieren
Posts (Atom)